{"id":35871,"date":"2025-04-24T10:05:05","date_gmt":"2025-04-24T08:05:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/?p=35871"},"modified":"2025-04-24T10:08:54","modified_gmt":"2025-04-24T08:08:54","slug":"invesco-so-vermeidest-du-fehler-beim-etf-kauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/invesco-so-vermeidest-du-fehler-beim-etf-kauf\/","title":{"rendered":"Invesco : So vermeidest du Fehler beim ETF-Kauf"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Invesco :\u00a0 <\/strong>ETFs gelten als einfach, kosteng\u00fcnstig und effizient \u2013 zurecht. Doch auch bei der vermeintlich \u00abpassiven\u00bb Geldanlage k\u00f6nnen Anleger Fehler machen \u2013 und die k\u00f6nnten teuer werden.<\/h5>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"\/ch\/newsletter\"><strong>Abonnieren Sie unseren kostenloser Newsletter<\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><b><strong>Von Dimitri Bellas, ETF-Experte Invesco Schweiz<\/strong>\u00a0<\/b><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer planlos investiert, riskiert unn\u00f6tige Verluste oder verpasste Chancen. Zudem sollten Anleger bedenken, dass sie unter anderem aufgrund von Wechselkursschwankungen m\u00f6glicherweise nicht die volle Investitionssumme zur\u00fcckerhalten. Ein Fehler, den viele begehen: Sie meiden synthetische ETFs und verschenken damit m\u00f6glicherweise attraktive Steuervorteile. Neben diesem Missverst\u00e4ndnis gibt es jedoch noch weitere Stolperfallen. Wir zeigen die h\u00e4ufigsten Fehler beim Kauf von ETFs auf \u2013 und wie du sie vermeiden kannst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesamtkosten sind nicht alles<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich gilt: Wer weniger Gesamtkosten (TER) bezahlt, h\u00e4tte mehr von seinem Investment. Doch gerade bei ETFs ist das nicht zwingend der Fall. Denn neben der TER spielen weitere Faktoren eine Rolle \u2013 insbesondere die sogenannte Tracking Difference, also wie exakt ein ETF seinen Referenzindex abbildet. Ein ETF mit etwas h\u00f6herer TER kann unter dem Strich dennoch besser abschneiden, etwa weil er effizienter handelt, steuerliche Vorteile nutzt oder durch intelligentes Management geringere Reibungsverluste hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kann Zinseszins reich machen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten ETFs reinvestieren die Dividenden, die sie aus den im Fonds enthaltenen Aktien erhalten. Dadurch profitierten die Investoren vom Zinseszinseffekt: Wenn Dividenden automatisch wiederangelegt werden, w\u00e4chst nicht nur das urspr\u00fcngliche Kapital, sondern die Dividenden werfen k\u00fcnftig selbst wieder Ertr\u00e4ge ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings werden Dividenden \u2013 je nach Fondsstruktur \u2013 erst nach Abzug m\u00f6glicher Quellensteuern reinvestiert. Diese Abz\u00fcge unterscheiden sich je nach Ursprungsland der Aktien und Domizilland des ETFs \u2013 also dem Land, wo der ETF aufgelegt wurde. So gelten in Europa insbesondere Irland und Luxemburg als besonders steuerg\u00fcnstige L\u00e4nder, was ETFs betrifft. Die Attraktivit\u00e4t des ETF-Domizils h\u00e4ngt jedoch auch von den Aktientitel ab, die im Index abgebildet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Irland: Das Steuerparadies der ETFs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Investoren sollten bei der Auswahl eines ETFs nicht nur auf die Steuerrechte des Domizillandes achten, sondern auch auf den Standort der indexierten Aktientitel. Gerade bei ETFs mit einem hohen Anteil an US-Aktien gibt es grosse Unterschiede, was die Besteuerung der Dividenden betrifft: Nicht jedes Domizilland zahlt denselben Steuersatz auf US-Dividenden. W\u00e4hrend alle in Europa registrierten ETFs 30 Prozent Quellensteuer auf US-Dividenden entrichten m\u00fcssen, sind irisch domizilierte ETFs im Vorteil: Aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens zwischen Irland und den USA f\u00e4llt hier nur ein Steuersatz von 15 Prozent an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Steuerersparnis kann innerhalb des ETFs reinvestiert werden \u2013 was langfristig das Potenzial f\u00fcr eine h\u00f6here Gesamtrendite bietet. Besonders bei breit gestreuten US-Indizes wie zum Beispiel dem S&amp;P 500 ist dieser Effekt nicht zu untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mit synthetischen ETFs auf US-Aktien zahlst du gar keine Steuern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Synthetische ETFs hatten lange Zeit nicht gerade den besten Ruf. Statt tats\u00e4chlich in die Aktien des Referenzindexes zu investieren, bilden sie die Rendite des Indexes mithilfe sogenannter Swap-Deals nach. Der ETF-Anbieter vereinbart mit einem Kontrahenten, dem Swap-Partner, dass dieser im Tausch gegen eine Geb\u00fchr die Indexrendite inklusive Dividendenzahlungen liefert. Fr\u00fcher wurden oftmals auch v\u00f6llig andere Papiere in die synthetischen ETFs abgebildet als die urspr\u00fcnglichen Indexbestandteile. Heutzutage ist das in der Regel nicht mehr der Fall, so dass sie in Sachen Risiko den physischen ETFs ebenb\u00fcrtig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr viele Anleger erscheint dieses synthetische Konstrukt jedoch zu komplex oder riskant \u2013 insbesondere wegen des Kontrahentenrisikos. Dabei k\u00f6nnten sie einen wichtigen Vorteil \u00fcbersehen: Synthetische ETFs sind so ausgelegt, um bei ausl\u00e4ndischen Dividenden \u2013 insbesondere bei US-Aktien \u2013 erhebliche Steuervorteile zu bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weil sie die Ertr\u00e4ge \u00fcber den Swap erhalten und nicht direkt in die US-Aktien investieren, f\u00e4llt bei synthetischen ETFs keine US-Quellensteuer auf Dividenden an. Das kann ihre Netto-Performance im Vergleich zu physischen ETFs deutlich verbessern. Doch aufgepasst: Die steuerlichen Vorteile gelten vorwiegend f\u00fcr US-Aktientitel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einige synthetische ETFs k\u00f6nnten langfristig zu einer h\u00f6heren Performance f\u00fchren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer beispielsweise \u00fcber einen ETF in US-Aktien investiert, liegt mit einem synthetischen Produkt oft besser. Da diese keine \u00abrealen\u00bb US-Aktien halten, sondern \u00fcber einen sogenannten Future, sind sie von der Quellsteuer auf US-Dividenden komplett befreit. Dies k\u00f6nnte langfristig zu einer h\u00f6heren Akkumulation von Dividenden und einer m\u00f6glichen Outperformance gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen ETFs und gegen\u00fcber dem Referenzindex f\u00fchren. Wer lieber mit physischen ETFs handelt, sollte zumindest darauf achten, dass sein ETF in Irland domiziliert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Synthetische ETFs sind vor allem bei Indizes mit hohem US-Anteil attraktiv \u2013 etwa dem S&amp;P 500 oder Nasdaq 100. Bei europ\u00e4ischen oder global breit gestreuten Indizes f\u00e4llt dieser Vorteil geringer aus, da andere Quellensteuern ins Spiel kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle : ETFWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Invesco :\u00a0 ETFs gelten als einfach, kosteng\u00fcnstig und effizient \u2013 zurecht. 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