{"id":17569,"date":"2018-12-10T12:27:39","date_gmt":"2018-12-10T11:27:39","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/?p=17569"},"modified":"2021-04-30T15:53:31","modified_gmt":"2021-04-30T13:53:31","slug":"ubs-year-ahead-ausblick-auf-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-year-ahead-ausblick-auf-2019\/","title":{"rendered":"UBS Year Ahead : Ausblick auf 2019"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Anlegerinnen und Anleger werden sich 2019 auf mehr Volatilit\u00e4t einstellen m\u00fcssen, um die sich bietenden Investitionsm\u00f6glichkeiten zu nutzen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class=\"xblog-post-header\" style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Von Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Zu dieser Einsicht gelangt der weltweit f\u00fchrende Verm\u00f6gensverwalter UBS in dem Bericht Year Ahead. Das globale Wirtschaftswachstum wird sich von 3,8% im Jahr 2018 auf 3,6% im n\u00e4chsten Jahr abschw\u00e4chen, und die Unternehmensgewinne werden langsamer steigen. Eine Rezession im Jahr 2019 mutet aber nach wie vor unwahrscheinlich an, und die Kurse vieler finanzieller Verm\u00f6genswerte reflektieren die ungewissen Aussichten bereits.<\/p>\n<p><strong>Das Chief Investment Office (CIO) von UBS Global Wealth Management geht mit einer \u00fcbergewichteten Position in globalen Aktien in das neue Jahr<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Zuge des fortschreitenden Marktzyklus sollten die Anleger ihre Portfolios jedoch zum Schutz vor Volatilit\u00e4t sowie vor politischen und anderen Risiken diversifizieren und absichern. Wachstum in Bereichen wie nachhaltiges Anlegen und Impact Investing sowie Segmente mit Wertpotenzial, in denen die Kurse finanzieller Verm\u00f6genswerte \u00fcberaus niedrig sind, bieten ebenfalls Chancen, die sie nutzen sollten.<\/p>\n<p><strong>Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, erkl\u00e4rt dazu:<\/strong> \u00abAnleger sollten an ihren Positionen in globalen Aktien festhalten, sich aber auch auf Volatilit\u00e4t am Markt vorbereiten. Eine leichte Verlangsamung des Wirtschafts- und Gewinnwachstums bedeutet nicht, dass kein Wachstum vorhanden ist. Durch die massiven Verk\u00e4ufe in letzter Zeit sind zudem einige Verm\u00f6genswerte nun attraktiver bewertet. Die Anleger m\u00fcssen aber auch das schwierige geopolitische Umfeld sowie die Straffung der Geldpolitik ber\u00fccksichtigen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Kunden und professionelle Anleger beurteilen die Aussichten unterschiedlich<\/strong><\/p>\n<p>In seinem Anlageprozess strebt das CIO an, eigene Ideen mit den Einsch\u00e4tzungen professioneller Anleger zu vergleichen und auf dieser Basis zu hinterfragen. Befragungen von professionellen Anlegern und wohlhabenden Privatanlegern in den USA f\u00f6rdern unterschiedliche Beurteilungen der Aussichten f\u00fcr das kommende Jahr zu Tage.<\/p>\n<ul>\n<li>Knapp die H\u00e4lfte der professionellen Anleger erwartet, dass die USA im n\u00e4chsten Jahr hinter den globalen M\u00e4rkten zur\u00fcckbleiben werden, derweil zwei Drittel der befragten privaten Anleger damit rechnen, dass US-Aktien genauso gut oder besser abschneiden werden als globale Aktien.<\/li>\n<li>Fast jeder zweite befragte professionelle Anleger, aber nicht einmal jeder sechste private Anleger geht von einem R\u00fcckgang des US-Dollar gegen\u00fcber dem Euro aus.<\/li>\n<li>Die beliebteste Anlageklasse f\u00fcr professionelle Anleger zu Beginn des n\u00e4chsten Jahres sind Schwellenl\u00e4nderaktien. F\u00fcr private Anleger sind hingegen US-Aktien erste Wahl. Gleichwohl sind die professionellen Anleger in der Frage, wie viel Aufw\u00e4rtspotenzial in der US-Aktienhausse wohl noch besteht, optimistischer als die privaten Anleger.<\/li>\n<li>Nur f\u00fcr wenige professionelle Anleger gehen von den politischen Risiken in den USA gr\u00f6ssere Gefahren aus als vom Handelskonflikt zwischen den USA und China oder von h\u00f6heren Zinss\u00e4tzen. Privaten Anlegern bereiten die politischen Risiken in den USA hingegen gr\u00f6ssere Sorgen als den professionellen Anlegern.<\/li>\n<li>Auf die Frage nach dem Beginn der n\u00e4chsten Rezession war unter professionellen Anlegern das Jahr 2021 die h\u00e4ufigste Antwort. Die H\u00e4lfte der befragten privaten Anleger rechnen innerhalb der n\u00e4chsten beiden Jahre mit dem Beginn einer Rezession.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Anlageempfehlungen<\/strong><\/p>\n<p>Das CIO empfiehlt Anlegern, an der Schwelle zum Jahr 2019 weiter eine \u00fcbergewichtete Position in globalen Aktien zu halten. Doch sie sollten sich auch gegen Volatilit\u00e4t absichern, indem sie \u00fcbergewichtete Positionen in US-Staatsanleihen mit mittlerer Duration und im japanischen Yen halten, den Fokus auf hochwertige Unternehmen legen und keine zu hohen Kreditrisiken eingehen. Sie sollten ihren Blick auch auf vernachl\u00e4ssigte Bereiche des Marktes richten, unter anderem auf Substanzwerte in den USA und den Schwellenl\u00e4ndern, Energiewerte weltweit und Aktien von Finanzunternehmen in den USA und China. Die Bereiche nachhaltiges Anlegen und Impact Investing bieten weiterhin langfristige Wachstumsm\u00f6glichkeiten, desgleichen Schwellenl\u00e4nder- und japanische Aktien sowie Staatsanleihen der Schwellenl\u00e4nder in US-Dollar.<\/p>\n<p><strong>Nord- und S\u00fcdamerika<\/strong><\/p>\n<p>Die US-Notenbank d\u00fcrfte sich im Jahr 2019 dem Ende ihres Straffungszyklus ann\u00e4hern und die Unterst\u00fctzung durch die fiskalpolitischen Impulse in den USA nachlassen. In diesem Zusammenhang wird das doppelte Defizit im US-Haushalt und der US-Leistungsbilanz wahrscheinlich den US-Dollar belasten. In Lateinamerika sollten die Anleger Brasilien im Auge behalten, da die neue Regierung eine Reihe von Reformen vorgeschlagen hat, welche die fiskalische Nachhaltigkeit des Landes verbessern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) und die Schweiz<\/strong><\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Zentralbank d\u00fcrfte 2019 mit der Normalisierung der Zinss\u00e4tze beginnen, was den Euro gegen\u00fcber dem US-Dollar unterst\u00fctzen w\u00fcrde. Die Schweizerische Nationalbank wiederum wird nur bei einer deutlichen Erholung des Euro die Zinsen erh\u00f6hen, obwohl der Spielraum f\u00fcr eine Abwertung des Schweizer Franken gegen\u00fcber dem Euro begrenzt ist. Was die Schwellenl\u00e4nder in der Region EMEA betrifft, h\u00e4lt das CIO den j\u00fcngsten R\u00fcckgang der Roh\u00f6lpreise f\u00fcr \u00fcberzogen und erwartet einen Preisanstieg in Richtung USD 85 je Barrel in den n\u00e4chsten sechs bis zw\u00f6lf Monaten, was die Aussichten f\u00fcr den Nahen Osten st\u00fctzt. Die Anleger sollten ihr Portfolio aber weiterhin global diversifizieren, um sich vor idiosynkratischen politischen Risiken in den Schwellenl\u00e4ndern der Region EMEA sowie in der Eurozone und im Vereinigten K\u00f6nigreich, das die Europ\u00e4ische Union im n\u00e4chsten Jahr verlassen wird, zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Asien \/ Pazifik<\/strong><\/p>\n<p>Der chinesische Yuan d\u00fcrfte weiter nachgeben und vor dem Hintergrund der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China, des nachlassenden chinesischen Wirtschaftswachstums und des schrumpfenden Leistungsbilanz\u00fcberschusses um 5% abwerten (auf handelsgewichteter Basis). Im Gegensatz dazu ist der japanische Yen nach Japans Abenomics-Programm auf Basis der Kaufkraftparit\u00e4t relativ zum gesch\u00e4tzten Gleichgewicht mehr als 30% unterbewertet. Die japanischen Anleihenrenditen k\u00f6nnten auch steigen, wenn die Bank of Japan zur allm\u00e4hlichen Normalisierung ihrer Geldpolitik \u00fcbergeht.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"ctl00_MainContent_pnlArticle\">\n<div class=\"col margin col-left\">Quelle : ETFWorld<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anlegerinnen und Anleger werden sich 2019 auf mehr Volatilit\u00e4t einstellen m\u00fcssen, um die sich bietenden Investitionsm\u00f6glichkeiten zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":17573,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[228],"tags":[224,89],"class_list":["post-17569","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-marktausblick-2019","tag-ausblick-2019","tag-ubs"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17569","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17569"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17569\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24688,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17569\/revisions\/24688"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17569"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17569"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17569"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}