{"id":14649,"date":"2018-01-15T07:00:00","date_gmt":"2018-01-15T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2018\/01\/15\/st-galler-kantonalbank-was-beendet-die-boersenhausse\/"},"modified":"2018-01-15T07:00:00","modified_gmt":"2018-01-15T07:00:00","slug":"st-galler-kantonalbank-was-beendet-die-boersenhausse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/st-galler-kantonalbank-was-beendet-die-boersenhausse\/","title":{"rendered":"St.Galler Kantonalbank: Was beendet die B\u00f6rsenhausse?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die aktuelle B\u00f6rsenhausse dauert nun schon fast neun Jahre. Der S&amp;P 500 ist in dieser Zeit um fast 300% gestiegen&#8230;..<\/p>\n<p> <!--more--> <\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #00ccff;\">Sign up for our free newsletter to receive weekly news from BONDWorld <a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=107\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>Click here to register for your free copy<\/strong><\/span><\/a><a href=\"http:\/\/www.bond-world.de\/index.php?option=com_acymailing&amp;view=user&amp;Itemid=1023\"><span style=\"color: #00ccff;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/a><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dr. Thomas Stucki ist CIO der St.Galler Kantonalbank<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Swiss Performance Index hat ebenfalls rund 200% zugelegt. Ein Ende der Hausse ist nicht in Sicht, zumindest wenn man die Mehrheit der Prognosen und das aktuelle Verhalten der Anleger betrachtet. Der Bullenmarkt wird aber nicht ewig weitergehen. Was sind die m\u00f6glichen Faktoren, die die Stimmung an den B\u00f6rsen drehen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die letzten B\u00f6rsenkrisen wurden durch das Platzen von Blasen ausgel\u00f6st. 2000 waren es die Dot-Com-Aktien, 2008 die Produkte mit verbrieften Subprime-Hypotheken. \u00c4hnliche Bewertungsexzesse sind heute nicht zu erkennen, wenn man vom Hype um die Kryptow\u00e4hrungen absieht. Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptow\u00e4hrungen ist mit 750 Mrd. Dollar jedoch zu klein, um bei einem massiven Kurseinbruch den gleichen Dominoeffekt auszul\u00f6sen wie die Subprime-Hypotheken oder die Dot-Com-Aktien. Zudem platzen Blasen an den B\u00f6rsen erst, wenn das wirtschaftliche Umfeld schlechter wird und die US-Wirtschaft in eine Rezession abdriftet.&nbsp;&nbsp; Politische Risiken Eine Alternative zum Platzen von Blasen ist die Eskalation von politischen Risiken. Das Feld m\u00f6glicher Kandidaten ist gross und reicht von einer Konfrontation mit Nordkorea \u00fcber protektionistische Strafz\u00f6llen bis zu einer Verfassungskrise in den USA, sollte der Sonderermittler Mueller den Pr\u00e4sidenten direkt anklagen. Politische Risiken haben das Potenzial, die Aktienkurse kurzfristig um bis zu 10% nach unten zu treiben. Damit sie die Stimmung an den M\u00e4rkten aber langfristig drehen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie die Weltwirtschaft nachhaltig negativ beeinflussen. Das haben die wenigsten politischen Ereignisse, wie das Beispiel des Brexit gezeigt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">US Konjunktur Der wahrscheinlichste Ausl\u00f6ser f\u00fcr das Ende der B\u00f6rsenhausse ist der klassische Konjunkturzyklus. Die US-Wirtschaft ist den anderen Volkswirtschaften im Zyklus voraus und wird sich deshalb als erste dem zyklischen Boom n\u00e4hern. Die Aktienkurse werden dann beginnen, den kommenden Abschwung und die damit verbundenen tieferen Unternehmensgewinne zu antizipieren. Sinkende Kurse trotz optisch guten Wirtschaftsdaten sind die Folge. Da die US-Wirtschaft f\u00fcr die Unternehmen weltweit ein zentraler Faktor ist, wird sich das Ende der B\u00f6rsenhausse auch auf die M\u00e4rkte in Europa und Asien \u00fcbertragen.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBoom-Risiko\u201c Wann dies der Fall sein wird, wissen wir heute nicht. Wir sehen jedoch, dass drei von vier von uns verfolgte Kriterien f\u00fcr einen Boom in den USA erf\u00fcllt sind. Die kurzfristigen Zinsen steigen und die Zinskurve hat sich deutlich verflacht. Der Arbeitsmarkt ist mit einer Arbeitslosenrate von 4.1% ges\u00e4ttigt, was sich auch bei der grossen Zahl von offenen Stellen zeigt. Die Rohwarenpreise steigen seit ein paar Monaten deutlich an, allen voran die Energiepreise. Das fehlende Kriterium ist ein zunehmender Inflationsdruck. Die Kernrate der pers\u00f6nlichen Konsumausgaben steigt mit 1.5% weniger stark als die von der Fed angepeilten 2%. Ein steigender Trend ist nicht zu erkennen. Als Anleger wird man in den n\u00e4chsten Monaten die Inflationsentwicklung in den USA besonders genau verfolgen m\u00fcssen. Nimmt der Inflationsdruck zu, wird die Fed st\u00e4rkere Zinserh\u00f6hungen beschliessen. Die B\u00f6rsen werden darauf negativ reagieren und die gute Stimmung der Anleger wird der Angst vor einer Rezession weichen.<\/p>\n<p>Quelle: BondWorld<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle B\u00f6rsenhausse dauert nun schon fast neun Jahre. 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