{"id":13872,"date":"2016-07-18T08:00:00","date_gmt":"2016-07-18T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2016\/07\/18\/lyxor-etf-barometer-aktuelle-etf-trends-in-europa-fuer-juli-2016\/"},"modified":"2018-11-15T15:27:36","modified_gmt":"2018-11-15T14:27:36","slug":"lyxor-etf-barometer-aktuelle-etf-trends-in-europa-fuer-juli-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/lyxor-etf-barometer-aktuelle-etf-trends-in-europa-fuer-juli-2016\/","title":{"rendered":"Lyxor ETF Barometer \u2013 Aktuelle ETF-Trends in Europa f\u00fcr Juni 2016"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Juni 2016 konnten sich die Zu- und Abfl\u00fcsse auf dem europ\u00e4ischen ETF-Markt leicht erholen. Die Nettomittelzufl\u00fcsse summierten sich im Verlauf des Monats auf 3,5 Milliarden Euro&#8230;..<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Marl\u00e8ne Hassine &#8211; Head of ETF Research &#8211; Lyxor ETF<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nettomittelzufl\u00fcsse seit Jahresbeginn betragen 14,1 Milliarden Euro, w\u00e4hrend sie in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2015 33,8 Milliarden Euro betrugen. Das insgesamt in ETFs verwaltete Verm\u00f6gen stieg im Vergleich zum Jahresende 2015 um ein Prozent auf nun 454 Milliarden Euro, bei einem begrenzten Markteinfluss (von 0,78 Prozent*). US-Aktien-, Smart Beta- und europ\u00e4ische Unternehmensanleihen-ETFs konnten signifikante Zufl\u00fcsse verbuchen, was die Vorsicht vieler Investoren in einem insgesamt unsicheren Marktumfeld in der Folge des Referendums in England widerspiegelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei <strong>Aktien-ETFs<\/strong> kam es nach vier negativen Monaten in Folge zu Zufl\u00fcssen in H\u00f6he 2,1 Milliarden Euro. Insgesamt sind die Zu- und Abfl\u00fcsse in Aktien-ETFs seit Jahresbeginn weiterhin negativ und betragen -3,3 Milliarden Euro. Nach vier Monaten mit Abfl\u00fcssen konnten sich europ\u00e4ische Aktien-ETFs erholen und verzeichneten Zufl\u00fcsse in H\u00f6he von 639 Millionen Euro, getrieben von einer Nachfrage nach Smart Beta-ETFs, die von Investoren in einem von hoher Unsicherheit gepr\u00e4gten Marktumfeld in Folge des Brexits nachgefragt wurden. In der ersten Jahresh\u00e4lfte waren die Fl\u00fcsse in europ\u00e4ische Aktien-ETFs mit -7,1 Milliarden Euro negativ. Asiatische Aktien-ETFs wurden weiterhin von negativen Wirtschaftsnachrichten belastet und verzeichneten R\u00fcckfl\u00fcsse in H\u00f6he von 425 Millionen Euro, seit Jahresbeginn betragen die Abfl\u00fcsse aus diesem Bereich 3,8 Milliarden Euro. Auf der anderen Seite setzten US-amerikanische Aktien-ETFs ihre Trendwende mit Zufl\u00fcssen in H\u00f6he von 888 Millionen Euro fort, seit Jahresbeginn betragen die Zufl\u00fcsse 3 Milliarden Euro. Aktien-ETFs der Schwellenl\u00e4nder waren nach vier positiven Monaten in Folge negativ. Dabei verzeichneten marktbreite Indizes weiterhin Zufl\u00fcsse, w\u00e4hrend es bei Einzell\u00e4nder-ETFs, insbesondere bei China-ETFs, zu R\u00fcckfl\u00fcssen kam. Smart Beta-ETFs verzeichneten im Juni Rekordzufl\u00fcsse in H\u00f6he von 1,2 Milliarden Euro, seit Jahresbeginn betragen die Zufl\u00fcsse in diesen Bereich 4,4 Milliarden Euro und liegen damit bereits \u00fcber den Zufl\u00fcssen im Gesamtjahr 2015. Dabei kam es sowohl bei Minimum Volatilit\u00e4ts- als auch bei Faktor-Strategien zu anhaltenden Zufl\u00fcssen von 507 Millionen Euro bzw. 619 Millionen Euro, da Investoren insgesamt versuchen, Risiken zu reduzieren. Bemerkenswerterweise konnten im Bereich der Faktor-Strategien sowohl Multifaktor- als auch Single-Faktor-Produkte signifikantes Interesse auf sich ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Zufl\u00fcsse im Anleihebereich<\/strong> verlangsamten sich mit 1,3 Milliarden Euro erneut. Diese konzentrierten sich vor allem auf Investmentgrade-Unternehmensanleihen-ETFs mit Zufl\u00fcssen in H\u00f6he von 1,4 Milliarden Euro; das europ\u00e4ische Investmentgrade-Segment profitierte dabei weiterhin von dem Ankauf von Corporate-Schuldtiteln durch die EZB, das im Juni begann. Bei ETFs auf Staatsanleihen entwickelter L\u00e4nder kam es mit 848 Millionen Euro erneut zu Abfl\u00fcssen; hiervon waren insbesondere europ\u00e4ische Staatsanleihen-ETFs betroffen. Bei ETFs auf US-amerikanische Staatsanleihen kam es mit 314 Millionen Euro erneut zu Zufl\u00fcssen, da vermehrt Anlagen in soliden Umfeldern gesucht wurden. ETFs auf Staatsanleihen der Schwellenl\u00e4nder verzeichneten mit 439 Millionen Euro erneut Zufl\u00fcsse und profitieren weiterhin von dem h\u00f6heren Renditeniveau. Zu bemerken war zudem, dass die Zufl\u00fcsse in inflationsindexierte Anleihen mit 313 Millionen Euro anhielten, konzentriert vor allem auf US-amerikanische Inflations-ETFs, da die dortigen Inflationserwartungen steigen.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fl\u00fcsse bei Rohstoff-ETFs schw\u00e4chten sich ab, erreichten 169 Millionen Euro und konzentrierten sich dabei vor allem auf marktbreite Indizes, da der \u00d6lpreis sich weiter stabilisierte.<\/p>\n<p>*75% MSCI ACWI NTR -1,02% und 25% JPM Global Aggregate +6,19% in Euro, zwischen 31.12.2015 und 30.06.2016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Source: ETFWorld.ch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juni 2016 konnten sich die Zu- und Abfl\u00fcsse auf dem europ\u00e4ischen ETF-Markt leicht erholen. 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