{"id":13192,"date":"2014-11-03T09:00:00","date_gmt":"2014-11-03T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2014\/11\/03\/ubs-immobilienblasenindex-im-steigflug-trotz-gedaempfter-preisentwicklung\/"},"modified":"2014-11-03T09:00:00","modified_gmt":"2014-11-03T09:00:00","slug":"ubs-immobilienblasenindex-im-steigflug-trotz-gedaempfter-preisentwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-immobilienblasenindex-im-steigflug-trotz-gedaempfter-preisentwicklung\/","title":{"rendered":"UBS Immobilienblasenindex im Steigflug trotz ged\u00e4mpfter Preisentwicklung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steht nach einer Zunahme von 0,05 Indexpunkten aktuell bei 1,29. Die Indexzunahme steht im Kontrast zur mittlerweile ged\u00e4mpften Preisentwicklung bei Eigenheimen, reflektiert jedoch die relativ schw\u00e4chere Entwicklung von Einkommen, Konsumentenpreisen und Mieten&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>&nbsp;UBS<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steigt von 1,24 auf 1,29. Es handelt sich damit um den ersten signifikanten Anstieg seit Mitte 2013. Die Indexzunahme steht im Kontrast zur mittlerweile stark ged\u00e4mpften Preisentwicklung auf dem Eigenheimmarkt. Tiefe Preissteigerungen f\u00fchren jeweils zu einer Abnahme der Risiken, wenn gleichzeitig Einkommen, Konsumentenpreise und Mieten st\u00e4rker ansteigen. Doch im 3. Quartal 2014 waren sowohl die Haushaltseinkommen mit minus 0,1 Prozent als auch die Konsumentenpreise mit minus 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal r\u00fcckl\u00e4ufig. Regional h\u00f6here Leerst\u00e4nde und sinkende Konsumentenpreise liessen auch die Mietpreisentwicklung ins Negative drehen. So fielen die Angebotsmieten im Quartalsvergleich um nominal 0,5 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Preisschere zwischen Kauf- und Mietobjekten hat sich damit weiter ge\u00f6ffnet, was aber angesichts immer tieferer Opportunit\u00e4tskosten respektive tiefer Ertr\u00e4ge bei sicheren Alternativanlagen die Investitionsnachfrage nach Stockwerkeigentum nicht zu d\u00e4mpfen vermochte. Die Zahl der Kreditantr\u00e4ge bei UBS f\u00fcr Objekte ohne direkte Selbstnutzung bewegte sich mit 18,3 Prozent aller Antr\u00e4ge f\u00fcr Hypothekarkredite weiterhin auf stark erh\u00f6htem Niveau. Angesichts der teilweise sehr tiefen Mieteinkommensrenditen sind bei solchen Investitionen Wertverluste bei einer Normalisierung der Kapitalkosten vorprogrammiert. Im Fall einer Trendwende bei den Zinsen d\u00fcrften viele Investoren eine Umschichtung des Kapitals in ertragsst\u00e4rkere Anlagen anstreben, was eine Verkaufswelle ausl\u00f6sen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schweizerische Nationalbank (SNB) rechnet in ihrer bedingten Inflationsprognose nur noch mit einer sehr geringen Teuerung bis zum Jahr 2017. Schweizer Eigenheimbesitzer d\u00fcrften sich damit f\u00fcr weitere Jahre auf Hypotheken mit extrem tiefen Zinss\u00e4tzen einstellen k\u00f6nnen. Die Preise auf dem Eigenheimmarkt stossen aber dennoch zusehends an eine Grenze. So droht die SNB in ihrer viertelj\u00e4hrlichen Lagebeurteilung mit einer weiteren Erh\u00f6hung des antizyklischen Kapitalpuffers, sollte die Preisberuhigung nicht nachhaltig ausfallen. Auch gilt es, das Augenmerk auf das schw\u00e4chelnde Wirtschaftswachstum zu richten. Ein Abrutschen der Schweiz in eine Rezession w\u00fcrde die Nachfrage nach Eigenheimen d\u00e4mpfen und k\u00f6nnte als Katalysator f\u00fcr eine Bereinigung der Ungleichgewichte wirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die schw\u00e4chere Preisentwicklung hinterl\u00e4sst Spuren auf der regionalen Gefahrenkarte. Eigenheime verteuerten sich prim\u00e4r noch in der Ostschweiz und in peripheren Agglomerationsr\u00e4umen sowie in einigen Gebieten im Alpenraum und im Tessin. Daher stufen UBS-\u00d6konomen Luzern von der Gefahrenregion zur Monitoringregion herab. Ausserdem z\u00e4hlen die Regionen Z\u00fcrcher Unterland, Mutschellen und Baden nicht mehr zu den Monitoringregionen, die Region St. Gallen und das Linthgebiet geh\u00f6ren jedoch neu dazu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">UBS Swiss Real Estate Bubble Index \u2013 3. Quartal 2014<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div class=\" \">\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2014\/11\/04\/bubble-index\/_jcr_content\/par\/textimage_0\/image.1381810452.img\/bubble-3q-de.jpeg\" alt=\"UBS Swiss Real Estate Bubble Index\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Methodik<br \/> Gem\u00e4ss Definition kann der Index in Abh\u00e4ngigkeit des aktuellen Wertes folgende f\u00fcnf nach Risiken aufsteigend geordneten Stufen einnehmen: Baisse, Balance, Boom, Risiko und Blase. Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index setzt sich aus den folgenden sechs Subindizes zusammen: Verh\u00e4ltnis von Kauf- zu Mietpreisen, Verh\u00e4ltnis von Hauspreisen zum Haushaltseinkommen, Entwicklung von Hauspreisen zur Inflation, Verh\u00e4ltnis von Hypothekarverschuldung zum Einkommen, Verh\u00e4ltnis von Baut\u00e4tigkeit zum Bruttoinlandprodukt (BIP) sowie Anteil der gestellten Kreditantr\u00e4ge f\u00fcr zur Vermietung vorgesehene Liegenschaften zu Total der Kreditantr\u00e4ge von UBS Privatkunden.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auswahl der Gefahren- und Monitoring-Regionen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Auswahl der Gefahrenregionen ist gekoppelt an den Stand des UBS Swiss Real Estate Bubble Index und beruht auf einem mehrstufigen Selektionsverfahren basierend auf regionalen Bev\u00f6lkerungs- und Immobilienpreisdaten.<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div class=\" \">\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2014\/11\/04\/bubble-index\/_jcr_content\/par\/textimage_3\/image.1406262305.img\/bubble-q3-exposed-de.png\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Regionale Gefahrenkarte \u2013 3. Quartal 2014<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div class=\" \">\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2014\/11\/04\/bubble-index\/_jcr_content\/par\/textimage_5\/image.1393552181.img\/bubble-swizerland-en.png\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld.ch<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der UBS Swiss Real Estate Bubble Index steht nach einer Zunahme von 0,05 Indexpunkten aktuell bei 1,29. 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