{"id":13129,"date":"2014-09-05T07:00:00","date_gmt":"2014-09-05T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2014\/09\/05\/september-2014-sc-zinszyklus-in-der-uebertreibungsphase\/"},"modified":"2014-09-05T07:00:00","modified_gmt":"2014-09-05T07:00:00","slug":"september-2014-sc-zinszyklus-in-der-uebertreibungsphase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/september-2014-sc-zinszyklus-in-der-uebertreibungsphase\/","title":{"rendered":"September 2014: SC &#8211; Zinszyklus in der \u00dcbertreibungsphase"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/strong>Die wirtschaftliche Erholung vollzieht sich in den USA etwas st\u00e4rker und in Europa etwas schw\u00e4cher als erwartet. Das setzt die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) unter Zugzwang, wahrscheinlich schon im September mit dem in Aussicht gestellten &#8222;Quantitative Easing&#8220; zu beginnen. Schon die Erwartung weiterer EZB-Aktionen leistet Kursanstiegen von Aktien und Obligationen Vorschub&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Swisscanto Investment Update September 2014<\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir behalten unsere Taktik bei Aktien und Obligationen unver\u00e4ndert bei; bei den W\u00e4hrungen wird die Short-Position im Euro etwas akzentuiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Statt der erwarteten &#8222;grossen Rotation&#8220; von Aktien zulasten von Obligationen erleben wir Zufl\u00fcsse in beide Anlageklassen, was bei europ\u00e4ischen Staatsanleihen erneut zu Tiefstst\u00e4nden der Renditen gef\u00fchrt hat. Bei Aktien konnten vor allem US-Titel profitieren: Das US-Marktbarometer S&amp;P 500 erreichte einen neuen historischen H\u00f6chststand \u00fcber 2000 Punkten. Global gesehen sind Aktien fair bewertet, Obligationen dagegen deutlich \u00fcberbewertet. Letzteres gilt sowohl f\u00fcr sichere Staatsanleihen als auch f\u00fcr Unternehmensanleihen, deren Renditeaufschl\u00e4ge \u00fcber alle Bonit\u00e4tsstufen hinweg jetzt tiefer denn je sind. Markante Trigger, die kurzfristig ein Ende der Hausse bei den Obligationen ausl\u00f6sen k\u00f6nnten, sind nicht in Sicht. Vor allem technisch bleiben die Kapitalm\u00e4rkte damit noch gut unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Obligationen: Untergewicht wird beibehalten<\/strong><br \/> Das taktische Untergewicht bei Obligationen, das wir seit einigen Monaten in Erwartung der Zinswende praktizieren, hat Performance gekostet. Nicht nur die Kurse von Schweizer Eidgenossen und deutschen Bunds erreichten im vergangenen Monat nochmals neue Rekordtiefs \u2013 auch die Renditen in der europ\u00e4ischen Peripherie sinken st\u00e4ndig weiter und befinden sich nun bereits auf Niveaus, die tiefer liegen als vor der europ\u00e4ischen Schuldenkrise. Ganz offensichtlich spiegelt sich in den rekordtiefen Renditen die Markterwartung wider, dass sich in Europa japanische Verh\u00e4ltnisse mit dauerhaft niedrigem Wachstum und Deflation ausbreiten k\u00f6nnten. Oder h\u00e4lt die EZB die Zinsen lange niedrig, um den Eurol\u00e4ndern den Abbau ihrer immer noch hohen Staatsschulden zu erleichtern? Wir gehen davon aus, dass eine Zinswende unter F\u00fchrung der USA bevorsteht, und nehmen deshalb davon Abstand, derart sp\u00e4t im Zinszyklus auf den noch laufenden Trend zu setzen \u2013 auch wenn uns das kurzfristig nochmals etwas Performance kosten sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aktien: \u00dcbergewicht wird beibehalten<\/strong><br \/> Die Aktienm\u00e4rkte haben eine kurze Beeintr\u00e4chtigung durch ein ganzes B\u00fcndel geopolitscher Risiken gut \u00fcberstanden. Diese Entwicklung entsprach unseren Erwartungen, w\u00e4hrend wir die St\u00e4rke des US-Aktienmarkts im internationalen Vergleich untersch\u00e4tzt haben. Unser \u00dcbergewicht bei europ\u00e4ischen Aktien behalten wir unter fundamentalen Gesichtspunkten bei: In keiner Weltregion sollen gem\u00e4ss den aktuellen Sch\u00e4tzungen der Analysten die Unternehmensgewinne im kommenden Jahr so stark steigen wie in Europa (+14%) \u2013 nicht zuletzt die Euro-Abwertung steigert die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Unternehmen, was f\u00fcr die EZB einen erw\u00fcnschten Effekt ihrer Geldpolitik darstellt. Steigende Unternehmensgewinne in Verbindung mit der aktuellen Marktbewertung lassen weitere Kurssteigerungen europ\u00e4ischer Aktien erwarten. Anlegern, die im fortdauernden Niedrigzinsumfeld zunehmend Schwierigkeiten haben, Zinseinkommen zu generieren, bietet sich die Beimischung eines dividendenstarken Aktienfonds an.<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die wirtschaftliche Erholung vollzieht sich in den USA etwas st\u00e4rker und in Europa etwas schw\u00e4cher als erwartet. Das setzt die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) unter Zugzwang, wahrscheinlich schon im September mit dem in Aussicht gestellten &#8222;Quantitative Easing&#8220; zu beginnen. 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