{"id":13024,"date":"2014-04-16T06:00:00","date_gmt":"2014-04-16T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2014\/04\/16\/ubs-outlook-schweiz-liberaler-arbeitsmarkt-wie-weiter\/"},"modified":"2014-04-16T06:00:00","modified_gmt":"2014-04-16T06:00:00","slug":"ubs-outlook-schweiz-liberaler-arbeitsmarkt-wie-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-outlook-schweiz-liberaler-arbeitsmarkt-wie-weiter\/","title":{"rendered":"UBS Outlook Schweiz: Liberaler Arbeitsmarkt \u2013 wie weiter?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die hohe Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Volkswirtschaft ist unter anderem auf den offenen und \u00e4usserst flexiblen Arbeitsmarkt zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ob diese St\u00e4rke der Schweiz von der j\u00fcngst angenommenen Masseneinwanderungsinitiative negativ betroffen ist&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&nbsp;UBS<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">h\u00e4ngt von der Ausgestaltung des k\u00fcnftigen Kontingentierungssystems ab. Gem\u00e4ss einer von UBS durchgef\u00fchrten Umfrage, erwartet gut die H\u00e4lfte der 385 befragten Unternehmen negative Konsequenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer von UBS \u00d6konomen durchgef\u00fchrten Unternehmensumfrage gab rund die H\u00e4lfte der Unternehmen an, durch die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative negativ betroffen zu sein. &#8222;Gut die H\u00e4lfte der Unternehmen bef\u00fcrchten, dass sie bei einer Kontingentierung von ausl\u00e4ndischen Arbeitnehmern vermehrt Schwierigkeiten haben werden, qualifiziertes Personal zu finden&#8220; sagt Lukas G\u00e4hwiler anl\u00e4sslich einer Medienveranstaltung in Z\u00fcrich. Dies k\u00f6nnte das Lohnniveau in der Schweiz nach oben treiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund einer alternden Bev\u00f6lkerung und einer fallenden Geburtenrate sinkt in vielen Industriestaaten die Erwerbsbev\u00f6lkerung. Die Schweiz hat sich diesem Trend bis jetzt durch die Einwanderung von Arbeitskr\u00e4ften entziehen k\u00f6nnen, d\u00fcrfte aber langfristig vom Arbeitskr\u00e4ftemangel nicht verschont bleiben. Der Mangel an Arbeitskr\u00e4ften k\u00f6nnte sich je nach Ausgestaltung des k\u00fcnftigen Einwanderungsregimes bereits in den kommenden Jahren versch\u00e4rfen. G\u00e4ngige Ans\u00e4tze, diesem drohenden Arbeitskr\u00e4ftemangel durch die Nutzung des landesinternen Potentials entgegenzuwirken, sind die st\u00e4rkere Teilnahme von Frauen im Erwerbsleben und die Arbeitsmarktpartizipation von \u00e4lteren Personen. Die Schweiz hat zwar eine der h\u00f6chsten Frauenerwerbsquoten. Jedoch ist der Anteil der Frauen, die Vollzeit arbeiten, mit rund 41 Prozent im internationalen Vergleich relativ gering.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Relation zur Besch\u00e4ftigung spielt die Zuwanderung aber in vielen Kantonen eine untergeordnete Rolle. Werden die absoluten Zahlen betrachtet, so konzentrieren sich 45% der Einwanderer auf die Kantone Z\u00fcrich, Genf und Waadt. In den Grenzkantonen besteht zudem eine hohe Abh\u00e4ngigkeit von Grenzg\u00e4nger. So wurden im Jura und Tessin fast s\u00e4mtliche neu geschaffenen Stellen von ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften mit Wohnsitz im Ausland besetzt. Doch auch im Kanton Genf ging fast die H\u00e4lfte aller seit dem Jahr 2001 geschaffenen Stellen an Grenzg\u00e4nger. Angesichts der grossen Unterschiede ist es deshalb wichtig, dass die Kantone bei der Ausgestaltung der Kontingente starke Mitspracherechte erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die wesentlichen Effekte der Umsetzung des k\u00fcnftigen Einwanderungsregimes erst in zwei bis drei Jahren wirksam werden, bleiben die \u00d6konomen der UBS f\u00fcr die kurzfristigere Konjunkturentwicklung optimistisch. In diesem Jahr rechnen sie mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent und f\u00fcr das Jahr 2015 von 2,4 Prozent. Nachdem im letzten Jahr das Wirtschaftswachstum vor allem durch den privaten Konsum und die Binnenwirtschaft getrieben war, erwarten die \u00d6konomen von UBS dieses Jahr ein ausgeglichenes Wachstum. Dank der Erholung in Europa d\u00fcrfte neben dem Binnensektor der Exportsektor verst\u00e4rkt zum Wachstum beitragen. Ebenfalls einen positiven Betrag wird im Jahr 2014 von den inl\u00e4ndischen Investitionen erwartet.<\/p>\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"UBS Outlook Switzerland\" src=\"http:\/\/www.ubs.com\/content\/news\/de\/2014\/04\/16\/a\/_jcr_content\/par\/textimage_0\/image.280778295.file\/ubs-outlook-april-2014-de.png\" alt=\"UBS Outlook Switzerland\" \/><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Erstellung der UBS CIO WM Konjunkturprognosen haben die \u00d6konomen von UBS CIO WM mit bei UBS Investment Research besch\u00e4ftigten \u00d6konomen zusammengearbeitet. Die Prognosen und Einsch\u00e4tzungen sind nur zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Publikation aktuell und k\u00f6nnen sich jederzeit \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld.ch &#8211; UBS<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die hohe Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schweizer Volkswirtschaft ist unter anderem auf den offenen und \u00e4usserst flexiblen Arbeitsmarkt zur\u00fcckzuf\u00fchren. Ob diese St\u00e4rke der Schweiz von der j\u00fcngst angenommenen Masseneinwanderungsinitiative negativ betroffen ist&#8230;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[15],"tags":[],"class_list":["post-13024","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-das-wort-emittenten"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13024"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13024\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}