{"id":12871,"date":"2013-11-07T07:00:00","date_gmt":"2013-11-07T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/11\/07\/renaissance-europaeischer-aktien\/"},"modified":"2013-11-07T07:00:00","modified_gmt":"2013-11-07T07:00:00","slug":"renaissance-europaeischer-aktien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/renaissance-europaeischer-aktien\/","title":{"rendered":"Renaissance europ\u00e4ischer Aktien"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/strong>Europ\u00e4ische Aktien sind attraktiv wie nie: Die Makrodaten lassen eine Erholung der Eurozone erwarten und die Unternehmen stehen in den Startl\u00f6chern. Sie haben gelernt, auch in schweren Zeiten ihre Gewinne zu steigern&#8230;..<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><strong>Wahid Chammas &#8211; Janus Capital Group Inc.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Eurozone kehrt zum Wachstum zur\u00fcck. Das zeigen&nbsp; die europ\u00e4ischen Zahlen zur Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im zweiten Quartal. Und auch die anderen Indikatoren wie Produktions-&nbsp; und Dienstleistungsdaten,&nbsp; der Einkaufsmanagerindex (PMI), die Daten&nbsp; zur Industrieproduktion (IP), die Einzelhandelsums\u00e4tze&nbsp; sowie Stimmungsindikatoren weisen auf einen positiven wirtschaftlichen Trend in ganz Europa <br \/>hin. &nbsp;<br \/>\u201eDeutschland, Grossbritannien und die skandinavischen&nbsp; L\u00e4nder wachsen jetzt mit derselben Geschwindigkeit wie die USA\u201c, stellt Wahid Chammas, Europa-Experte&nbsp; bei Janus, fest. Frankreich hat sich auf niedrigem Niveau&nbsp; stabilisiert, w\u00e4hrend Italien und Spanien sich zumindest&nbsp; einem Nullwachstum n\u00e4hern. Die Benelux-Staaten&nbsp; entwickeln sich stabil, w\u00e4hrend in L\u00e4ndern wie \u00d6sterreich und Polen ein leichter Aufw\u00e4rtstrend der PMI-Daten zu einem BIP-Wachstum von etwa 1 bis 2 Prozent gef\u00fchrt hat. Auch andere kleine L\u00e4nder an der EU-Peripherie&nbsp; konnten ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit verbessern: So verzeichnete&nbsp; Irland auf das Jahr gerechnet ein Wachstum&nbsp; von mehr als 1 Prozent, Portugals Wachstumsrate betrug&nbsp; im zweiten Quartal 1,1 Prozent. \u201eUnd auch f\u00fcr Griechenland d\u00fcrfen wir ab Anfang des n\u00e4chsten Jahres endlich ein leichtes Wachstum erwarten\u201c, meint Chammas. &nbsp;<br \/>Diese Daten kommen in einer Situation, in der die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) noch Spielraum zum Erwerb von Anleihen hat. Dar\u00fcber hinaus haben die R\u00fcckzahlungen von Langfrist-Tendern (LTRO) durch Banken&nbsp; bereits geholfen, die Bilanz der EZB um 60 Prozent zu&nbsp; schrumpfen. \u201eDas k\u00f6nnte zu einem weiteren Programm&nbsp; mit Fokus auf <br \/>mittelst\u00e4ndische Unternehmen und Asset Backed Securities f\u00fchren\u201c, glaubt der Experte. &nbsp;<br \/>Wie positiv die j\u00fcngsten Wirtschaftsdaten in dieser Situation aufgenommen wurden, zeigt die Entwicklung des Citigroup Economic Surprise Index f\u00fcr die Eurozone. Dieser Index vergleicht ver\u00f6ffentlichte wirtschaftliche Daten mit den&nbsp; Markterwartungen und stieg zuletzt stark an.&nbsp; \u201eNat\u00fcrlich sind wir uns des&nbsp; anhaltenden Gegenwinds f\u00fcr die&nbsp; Region <br \/>bewusst\u201c, sagt Fondsmanager Chammas. \u201eDennoch sind wir begeistert von der Vielzahl der M\u00f6glichkeiten, die europ\u00e4ische Aktien bieten.\u201c Denn die Erholung zeichne sich zu einer Zeit ab, in der die europ\u00e4ischen Unternehmen nicht nur g\u00fcnstiger bewertet, sondern auch&nbsp; besser aufgestellt sind als je zuvor. In der Vergangenheit&nbsp; haben die M\u00e4rkte europ\u00e4ische Firmen f\u00fcr ihre geografische&nbsp; Lage abgestraft. Kontinentaleurop\u00e4ische Aktien befinden sich im Vergleich zu anderen Aktienindizes wie dem S&amp;P 500 auf dem tiefsten Stand in den vergangenen&nbsp; 40 Jahren. Im Vergleich mit festverzinslichen Wertpapieren sind sie besser bewertet als jemals zuvor. Zudem haben die Unternehmen in den letzten Jahren solide gewirtschaftet. &nbsp;<br \/>Nach Chammas\u2019 Einsch\u00e4tzung: \u201eEuropa ist&nbsp; so niedrig&nbsp; verschuldet wie nie zuvor. Die Unternehmen nutzen derzeit fast zu wenig Fremdkapital.\u201c Die j\u00fcngste Periode negativen Wachstums in Europa&nbsp; habe das Wachstumspotenzial der Unternehmen auf vielf\u00e4ltige Weise verbessert, meint der Experte. Seit einiger&nbsp; Zeit operieren sie in einem von langsamem Wachstum gepr\u00e4gten Umfeld. Trotz dieser widrigen Umst\u00e4nde ist es vielen europ\u00e4ischen Firmen gelungen, ihre Gewinne&nbsp; zu erh\u00f6hen. Denn mit Verweis auf die zahlreichen staatlich&nbsp; beschlossenen Sparprogramme f\u00e4llt es auch ihnen&nbsp; leichter, Kostensenkungsmassnahmen zur Steigerung&nbsp; von Produktivit\u00e4t und Rentabilit\u00e4t leichter durchzusetzen.&nbsp; \u201eNoch sind die Gewinnspannen&nbsp; und Eigenkapitalrenditen in den&nbsp; USA h\u00f6her\u201c, sagt Wahid Chammas.&nbsp; \u201eDoch derzeit nehmen europ\u00e4ische&nbsp; Unternehmen von Banken&nbsp; bis hin zu Industriekonzernen&nbsp; opportunistisch Gelegenheiten&nbsp; wahr, um Produktivit\u00e4t und Margen zu verbessern und zu den US-Unternehmen aufzuschliessen. <br \/>\u201cEr sieht noch einen weiteren Vorteil: Die Ums\u00e4tze der&nbsp; im MSCI Europe Index enthaltenen Unternehmen sind \u00fcber viele Regionen diversifiziert, 54 Prozent der Ertr\u00e4ge stammen aus \u00dcbersee. Diese globale Erwerbsstruktur&nbsp; bedeute, dass viele Unternehmen vor wirtschaftlichen&nbsp; Problemen in einer Region gesch\u00fctzt sind, da sie trotzdem hervorragende Chancen haben, in&nbsp; einer anderen Region weiterhin Gewinne zu erzielen. <br \/>Eine Investition in Europa biete deshalb auch die M\u00f6glichkeit, vom globalen Wachstum zu profitieren.&nbsp; \u201eAnleger sollten nicht vergessen, dass Unternehmen&nbsp; keine Wirtschaftsr\u00e4ume sind\u201c, bilanziert Chammas. \u201eEurop\u00e4ische&nbsp; Firmen werden bereits seit Dekaden mit einem&nbsp; heftigen Bewertungsabschlag gehandelt&nbsp; \u2013&nbsp; doch sie haben&nbsp; viele M\u00f6glichkeiten, f\u00fcr \u00dcberraschungen zu sorgen.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; Janus Capital Group Inc.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Europ\u00e4ische Aktien sind attraktiv wie nie: Die Makrodaten lassen eine Erholung der Eurozone erwarten und die Unternehmen stehen in den Startl\u00f6chern. 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