{"id":12845,"date":"2013-10-23T05:00:00","date_gmt":"2013-10-23T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/10\/23\/zeichen-der-stabilisierung-in-den-emerging-markets\/"},"modified":"2013-10-23T05:00:00","modified_gmt":"2013-10-23T05:00:00","slug":"zeichen-der-stabilisierung-in-den-emerging-markets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/zeichen-der-stabilisierung-in-den-emerging-markets\/","title":{"rendered":"Zeichen der Stabilisierung in den Emerging Markets"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/strong>Aus der sorgenvollen Phase der vergangenen Monate sind die Finanzm\u00e4rkte gest\u00e4rkt hervorgegangen. In den USA steigen die Aktienindizes weiter von Allzeithoch zu&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Mikio Kumada, Global Strategist von LGT Capital Management<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allzeithoch, in Europa brechen sie der Reihe nach langj\u00e4hrige Widerst\u00e4nde mit gutem Schwung. Besonders positiv ist aber, dass inzwischen auch die zuletzt etwas angeschlagenen Emerging Markets wieder den Anschluss an die globale Aktienhausse gefunden haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>F\u00fcnf Monate sind seit Beginn der omin\u00f6sen &#8222;Tapering&#8220;-Debatte vergangen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor ziemlich genau f\u00fcnf Monaten ging es mit den Spekulationen \u00fcber die drohende geldpolitische Wende in den USA, bekannt als &#8222;Tapering\u201c, los. Am 22. Mai hatte der Vorsitzende der US-Notenbank Ben Bernanke in einer Rede angedeutet, dass die Geldpolitik der &#8222;quantitativen Lockerung&#8220; in absehbarer Zukunft schrittweise zur\u00fcckgefahren werden m\u00fcsse, sofern die Konjunktur dies verkraften k\u00f6nne. Diese Aussage schockierte viele Anleger zun\u00e4chst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwellenl\u00e4nder wurden kurzfristig besonders stark belastet<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Schwellenl\u00e4ndern brachen im direkten Anschluss an diese &#8222;Vorwarnung&#8220; Bernankes teilweise sogar panische Verkaufswellen aus, was den seit l\u00e4ngerer Zeit ersichtlichen relativen Schw\u00e4chetrend der Emerging Markets (EM) zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkte. Mancherorts war sogar wieder die Rede von der Gefahr einer Wiederauflage der &#8222;Asienkrise&#8220; von 1997. Ende September f\u00fcgte sich dann der uns\u00e4gliche Zirkus rund um den US-Haushaltsstreit nahtlos in die Reihe der l\u00e4rmenden Problemthemen ein. Damit verbunden war nat\u00fcrlich die theoretische M\u00f6glichkeit eines technischen Staatsbankrotts der USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Es z\u00e4hlt der real existierende Markttrend<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende z\u00e4hlt aber nicht das furchterregendste Schreckensszenario sondern der real existierende Trend. Der S&amp;P 500 notiert heute jedenfalls rund 6% h\u00f6her als am 22. Mai und der als zyklischer Vorl\u00e4ufer geltende Dow Jones Transportation Index hat sogar 7.8% zugelegt. Euroraum-Aktien brachten es auf Basis der MSCI Indizes auf ein Plus von 8.1%, angef\u00fchrt von anhaltenden Rallyes in Italien (10%), Spanien (22%) und Griechenland (32%). Der Weltindex (Industriel\u00e4nder) ist um 4.7% gestiegen. Genau genommen hat seit Beginn der &#8222;Tapering&#8220;-Debatte nur Japans B\u00f6rse einen Verlust ausgewiesen \u2013 von 4.9%. Allerdings hatte Japan in den vorangegangenen f\u00fcnf Monaten mit einem Plus von 56% alle anderen M\u00e4rkte um ein Vielfaches \u00fcbertrumpft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Globales Bild hat sich weiter aufgehellt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die Hausse in den entwickelten M\u00e4rkten intakt bleiben d\u00fcrfte stand aus technischer Sicht allerdings nie wirklich in Frage. Auch aus fundamentalen Gr\u00fcnden sprach nichts dagegen, wie wir an dieser Stelle mehrmals festhielten. Im Laufe der vergangenen Wochen ist jedoch ein weiteres positives Element dazugekommen: Jetzt nehmen n\u00e4mlich auch die Schwellenl\u00e4nder zunehmend am globalen Aufw\u00e4rtstrend teil. So hat der MSCI EM Index inzwischen die j\u00fcngsten Verluste wettgewacht und notiert immerhin 2.7% \u00fcber dem Niveau vom 22. Mai (die EM waren im Mai und Juni um rund 10% eingebrochen). Der Index f\u00fcr Asien-Pazifik ohne Japan ist ebenfalls um 2.7% gestiegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schwellenl\u00e4nder nehmen wieder st\u00e4rker an der Hausse teil<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit ist aber noch nicht gesagt, dass die Aktienm\u00e4rkte der Schwellenl\u00e4nder und in Asien-Pazifik auch wieder besser laufen werden als jene der Industriel\u00e4nder. Im relativen Trend \u00fcberzeugt die seit Juli verbesserte Kursentwicklung der Emerging Markets- und Asien-Pazifik-Indizes noch nicht. Dennoch d\u00fcrften inzwischen einige dieser M\u00e4rkte ihre langfristigen Aufw\u00e4rtstrends wieder aufgenommen haben (z.B. S\u00fcdkorea, Taiwan) oder zumindest erste ernstzunehmende Versuche einer Stabilisierung durchleben (z.B. Brasilien, China). So bleibt im Falle der Schwellenl\u00e4nder und Asiens insgesamt noch etwas Vorsicht ratsam, insbesondere im Hinblick auf die Gewichtung gegen\u00fcber den Industriel\u00e4ndern (wir bleiben noch taktisch untergewichtet). Im absoluten Sinn ist die Aktienhausse aus technischer Sicht jetzt jedoch auch in den Emerging Markets und Asien-Pazifik-ex-Japan &#8222;best\u00e4tigt&#8220; worden \u2013 was eine deutliche Aufhellung gegen\u00fcber der Situation vor f\u00fcnf Monaten darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Emerging Markets: Best\u00e4tigung der Hausse im absoluten Bild<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Grafik (im PDF Seite 2) zeigt die absolute Performance (Kursentwicklung plus reinvestierte Dividenden) der MSCI-Indizes f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nder und Asien-Pazifik ohne Japan. Zum Zwecke der verbesserten optischen Darstellungen zeigen wir beide Indizes beginnend per 4. Januar 2001. Beide Indizes haben wie viele ihrer amerikanischen Pendants in den letzten Tagen nicht nur die St\u00e4nde vom 22. Mai 2013 (Beginn der &#8222;Tapering&#8220;-Debatte) sondern auch neue historische Rekorde erklommen. Damit best\u00e4tigen auch diese M\u00e4rkte, dass sie sich grunds\u00e4tzlich in der Hausse befinden (das Erreichen eines neues Hochs gilt in der Regel als ein sehr positives technischen Zeichen). Im Fazit d\u00fcrfte aus absoluter Sicht die diesj\u00e4hrige die Konsolidierungsphase dieser M\u00e4rkte d\u00fcrfte nun abgeschlossen sein. Noch vor wenigen Monaten sah das Bild f\u00fcr diese M\u00e4rkte weniger positiv aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Emerging Markets: Stabilisierung im relativen Trendbild<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite Grafik (im PDF Seite 2) zeigt die relative Performance ebendieser Indizes gegen\u00fcber dem MSCI-Weltindex f\u00fcr die entwickelten M\u00e4rkte. Ein fallender Trend bedeutet, dass der Weltindex eine bessere Performance ausweist als der angezeigte Index und umgekehrt. In diesem relativen Bild ist der seit Herbst 2010 moderate Abw\u00e4rtstrend der Schwellenl\u00e4nder und Asiens sowie deren deutlicher ausgepr\u00e4gte Unterperformance seit Dezember 2012 ersichtlich. Seit August haben sich beide Indizes relativ zum Weltindex etwas erholt. Das Gesamtbild ist aber im Vergleich zum absoluten Bild in der ersten Grafik (im PDF Seite 2) noch nicht \u00fcberzeugend. Der mittelfristige Abw\u00e4rtstrend k\u00f6nnte hier noch etwas andauern. Das wahrscheinlichste Szenario im relativen Bereich ist derzeit eine Phase der Bodenbildung f\u00fcr diese &#8222;Wachstumsm\u00e4rkte&#8220; in den kommenden Wochen oder Monaten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; LGT Capital Management<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der sorgenvollen Phase der vergangenen Monate sind die Finanzm\u00e4rkte gest\u00e4rkt hervorgegangen. 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