{"id":12797,"date":"2013-09-18T05:00:00","date_gmt":"2013-09-18T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/09\/18\/taktische-asset-allokation-q4-2013\/"},"modified":"2013-09-18T05:00:00","modified_gmt":"2013-09-18T05:00:00","slug":"taktische-asset-allokation-q4-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/taktische-asset-allokation-q4-2013\/","title":{"rendered":"Taktische Asset Allokation Q4\/2013"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/strong>Die USA und Japan haben sich konjunkturell wieder etwas erholt, im Euroraum ist die Rezession endlich \u00fcberwunden, und eine \u00abneue\u00bb Asienkrise erscheint unwahrscheinlich. So bleiben wir bei Aktien \u00fcber- und bei Anleihen untergewichtet&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p>Mikio Kumada, Global Strategist von LGT Capital Management<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugleich nehmen wir einige Feinadjustierungen vor: Im Aktienbereich fahren wir unsere stark ausgepr\u00e4gte Pr\u00e4ferenz der USA und Japans zugunsten von Europa etwas zur\u00fcck. Zudem bauen wir unsere Position in Wandelanleihen etwas aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunktur: Hauptszenario \u00abzyklische Erholung mit begrenzter Inflationsgefahr\u00bb<\/strong><br \/>In den USA haben die j\u00fcngsten Einkaufsmanagerindizes die Wachstumsschwelle bequem \u00fcbersprungen, und der Arbeitsmarkt erholt sich schrittweise weiter. Die Eurozone ist nach 18 Monaten endlich der Rezession entkommen, w\u00e4hrend in Japan \u00abAbenomics\u00bb Wirkung zeigt \u2013 auch wenn Zweifel \u00fcber den politischen Willen zur notwendigen Haushaltskonsolidierung bestehen und die Entwicklung durchaus volatil verl\u00e4uft. In den Schwellenl\u00e4ndern hat sich das Wachstum indessen abgek\u00fchlt, und mancherorts lauern sicherlich Kreditprobleme, doch eine Asienkrise wie anno 1997 bleibt aus unserer Sicht unwahrscheinlich. Nach der Entsch\u00e4rfung der \u00abEurokrise\u00bb im vergangenen Jahr setzte in den grossen Rentenm\u00e4rkten (USA, Grossbritannien, Deutschland, etc.) eine Phase steigender Zinsen ein, was die Kapitalabfl\u00fcsse aus den Emerging Markets akzentuiert hat. Allerdings sind die Schwellenl\u00e4nder heute aus fundamentaler Sicht solchen \u00abexogenen Schocks\u00bb gegen\u00fcber viel resistenter, als sie es vor 16 Jahren waren (vgl. LGT Beacon vom 4. September). So bleibt unser Hauptszenario f\u00fcr das n\u00e4chste Quartal weitgehend unver\u00e4ndert: Wir erwarten eine fortgesetzte konjunkturelle Erholung mit begrenzten Inflationsrisiken am Horizont. Das Risikoszenario eines R\u00fcckfalls in die Rezession kann zwar nicht vollst\u00e4ndig ausgeschlossen werden, ist aber weniger wahrscheinlich geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Grunds\u00e4tzlich intakte Aktienhausse<\/strong><br \/>Es f\u00e4llt uns schwer, m\u00f6gliche Ereignisrisiken zu identifizieren, welche die Hausse beenden k\u00f6nnten. Und die Entwicklungen, die wir uns vorstellen k\u00f6nnen, sind entweder zu unwahrscheinlich (z.B. ausgewachsene Krise in den Schwellenl\u00e4ndern) oder w\u00fcrden die langfristige Marktstimmung nur am Rande beeintr\u00e4chtigen (z.B. Milit\u00e4rschlag gegen Syrien). Gleichzeitig ist die (einst gef\u00fcrchtete) Normalisierung der US-Geldpolitik (\u00abTapering\u00bb) zu einem grossen Teil bereits in den Preisen eskomptiert \u2013 die Anleiherenditen sind gestiegen, die Zinskurve ist steiler geworden, und der US-Dollar neigt global weiter zur St\u00e4rke. Erfolgt sie im Rahmen einer wachsenden bzw. sich erholenden Wirtschaft, muss eine geldpolitische Normalisierung keinesfalls das Ende einer Hausse einleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00abBehavioral Finance\u00bb: Sind die M\u00e4rkte reif f\u00fcr eine Korrektur?<\/strong><br \/>Unsere Behavioral Finance-Experten haben allerdings m\u00f6gliche Warnzeichen registriert: Die Marktbreite hat beispielsweise in den USA etwas abgenommen, H\u00e4userbau- und Transportaktien zeigen relative Schw\u00e4che und\/oder Schwungverlust, und die Bewertungen sind weniger attraktiv geworden. Dazu kommt, dass die meisten Profianleger Aktien inzwischen (taktisch) \u00fcbergewichten. Auch die tiefe Aktienmarktvolatilit\u00e4t und die \u00abPut-Call-Ratios\u00bb indizieren eine gewisse \u00abSorglosigkeit\u00bb bei Anlegern. Ein R\u00fcckschlag an den B\u00f6rsen w\u00e4re daher nicht verwunderlich. Sollten die M\u00e4rkte demn\u00e4chst tats\u00e4chlich korrigieren, dann w\u00fcrden wir die mittelfristigen Aussichten derzeit trotzdem als positiv einsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Leicht reduziertes und ausgeglichenes Aktien\u00fcbergewicht in Industriel\u00e4ndern<\/strong><br \/>In diesem Umfeld haben wir beschlossen, unsere zuvor prononcierten Aktien\u00fcbergewichte in Japan und den USA zugunsten von Europa etwas abzubauen. Damit sehen wir einen Spielraum f\u00fcr positive wirtschaftliche \u00dcberraschungen und konstruktive geldpolitische Entwicklungen im Euroraum. Somit sind jetzt alle Industriel\u00e4nder in einem vergleichbaren Ausmass \u00fcbergewichtet. In den Emerging Markets bleiben wir indessen weiter untergewichtet. Zwar gibt es inzwischen erste Anzeichen eines Abklingens der Schw\u00e4chephase, doch angesichts unserer hohen strategischen Schwellenl\u00e4nderquote sehen wir vorl\u00e4ufig noch von einer Reduktion der Untergewichtung ab.<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; LGT Capital Management<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die USA und Japan haben sich konjunkturell wieder etwas erholt, im Euroraum ist die Rezession endlich \u00fcberwunden, und eine \u00abneue\u00bb Asienkrise erscheint unwahrscheinlich. 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