{"id":12781,"date":"2013-09-05T05:00:00","date_gmt":"2013-09-05T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/09\/05\/nordea-economic-outlook-schweden-wird-2014-wachstumslokomotive-der-nordischen-wirtschaft\/"},"modified":"2013-09-05T05:00:00","modified_gmt":"2013-09-05T05:00:00","slug":"nordea-economic-outlook-schweden-wird-2014-wachstumslokomotive-der-nordischen-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/nordea-economic-outlook-schweden-wird-2014-wachstumslokomotive-der-nordischen-wirtschaft\/","title":{"rendered":"Nordea Economic Outlook: Schweden wird 2014 Wachstumslokomotive der nordischen Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die nordischen L\u00e4nder stehen vor einem m\u00f6glichen \u00f6konomischen Umschwung hin zu st\u00e4rkerem Wachstum. Dies erwartet Nordea im aktuellen \u201eEconomic Outlook\u201c. \u201eSchweden wird Norwegen im kommenden Jahr in Sachen Wirtschaftswachstum \u00fcberholen\u201c,&#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Helge Pedersen, Chef\u00f6konom von Nordea<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">sagt Nordeas Chefvolkswirt Helge J. Pedersen, Norwegen hat in den vergangenen f\u00fcnf Jahren allen globalen wirtschaftlichen Problemen getrotzt und ist derzeit Wachstumsspitzenreiter der nordischen Region, dicht gefolgt von Schweden, w\u00e4hrend Finnland und D\u00e4nemark bislang etwas hinterherhinkten. F\u00fcr das kommende Jahr rechnet Pedersen damit, dass Finnlands Wirtschaft in die Wachstumszone zur\u00fcckkehrt und D\u00e4nemarks Wirtschaftswachstum sich beschleunigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gesamte nordische Wirtschaft wird nach Angaben von Nordea dieses Jahr um ein Prozent wachsen, 2014 bereits um 1,9 Prozent und im darauffolgenden Jahr sogar um 2,1 Prozent. \u201eDies markiert einen Wendepunkt in der Wirtschaftskrise und zeigt, dass die konjunkturelle Entwicklung der nordischen Nationen immer noch viel st\u00e4rker als die der Eurozone ist\u201c, betont Pedersen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schweden: Wachstum beschleunigt sich<\/strong><br \/>Das schwedische Wirtschaftswachstum werde sich im zweiten Halbjahr 2013 beschleunigen, vor allem die Exporte d\u00fcrften von der Erholung der europ\u00e4ischen Wirtschaft profitieren. Im Wahljahr 2014 werde die heimische Wirtschaft durch eine expansive Wirtschaftspolitik zus\u00e4tzlich angekurbelt, die sich vor allem an privaten Haushalten, den wichtigsten Wachstumstreibern, orientiere. Der \u00f6ffentliche Konsum und die Investitionsaktivit\u00e4ten, angetrieben von einer steigenden Produktion, nehmen ebenfalls zu. \u201eDas Gesamtwachstum wird 2014 mit einem respektablen Tempo steigen\u201c, sagt Pedersen. F\u00fcr die Jahre 2014 und 2015 sei mit jeweils 2,5 Prozent Wachstum zu rechnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Norwegen: Erwartungen leicht zur\u00fcckgeschraubt<\/strong><br \/>Die Wachstumsaussichten f\u00fcr Norwegen seien etwas eingetr\u00fcbt, weil Probleme im Immobilienmarkt offensichtlicher geworden sind. \u201eF\u00fcr 2013 und 2014 haben wir unsere Erwartungen zur\u00fcckgeschraubt, haupts\u00e4chlich wegen der schw\u00e4cheren Entwicklung der Privatnachfrage\u201c, sagt Pedersen. F\u00fcr 2015 geht der Experte wir von einer expansiveren Fiskalpolitik aus, die das Wachstum wieder unterst\u00fctzen d\u00fcrfte. Im kommenden Jahr rechnet Pedersen mit 2,3 Prozent Wirtschaftswachstum und 2015 mit 2,4 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>D\u00e4nemark: Stagnationsphase beendet<\/strong><br \/>Nachdem das Wachstum mehr als vier Jahre lang stagnierte, scheinen sich die Zeiten f\u00fcr D\u00e4nemarks Wirtschaft nun wieder zu bessern. \u201eDie Vorboten der positiven Entwicklung sind gr\u00f6sstenteils bei privaten Haushalten zu erkennen\u201c, sagt Pedersen. Dort legten das steigende verf\u00fcgbare Einkommen und mehr Optimismus den Grundstein f\u00fcr st\u00e4rkeren Konsum. Ausserdem geht der Experte davon aus, dass die Investitionen zunehmen und die Exporte dank gr\u00f6sserer Aktivit\u00e4t auf den wichtigsten Exportm\u00e4rkten steigen. Vor diesem Hintergrund bekr\u00e4ftigt Pedersen seine Prognose eines beschleunigten Wachstums der d\u00e4nischen Wirtschaft in den kommenden Jahren (2014: 1,3 Prozent, 2015: 1,7 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Finnland: Besserung in Sicht<\/strong><br \/>Weil ein klarer Wachstumsmotor fehlt, habe die finnische Wirtschaft viele Schwachpunkte. \u201eBesserung ist f\u00fcr die finnische Wirtschaft in Sicht\u201c, sagt Pedersen. Sowohl die j\u00fcngsten Trends der Weltwirtschaft als auch die Prognosen von Nordea deuten an, dass die Exportnachfrage im Laufe des restlichen Jahres steigen werde. W\u00e4hrend der Export die konjunkturelle Erholung anf\u00fchren d\u00fcrfte, bremse der bis ins kommende Jahr andauernde R\u00fcckgang der Besch\u00e4ftigungszahlen den privaten Konsum. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird nach Ansicht von Pedersen 2015 ein wenig niedriger als 2007 sein. Beim Wirtschaftswachstum geht Pedersen davon aus, dass das finnische BIP real um 1,5 Prozent in 2014 und um 2,3 Prozent im darauffolgenden Jahr wachsen wird.<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; Nordea<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die nordischen L\u00e4nder stehen vor einem m\u00f6glichen \u00f6konomischen Umschwung hin zu st\u00e4rkerem Wachstum. 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