{"id":12778,"date":"2013-08-28T05:00:00","date_gmt":"2013-08-28T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/08\/28\/hart-erkaempfte-fortschritte\/"},"modified":"2013-08-28T05:00:00","modified_gmt":"2013-08-28T05:00:00","slug":"hart-erkaempfte-fortschritte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/hart-erkaempfte-fortschritte\/","title":{"rendered":"Hart erk\u00e4mpfte Fortschritte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die konjunkturellen Fr\u00fchindikatoren f\u00fcr den Euroraum haben sich im August weiter aufgehellt. Deutschland und Frankreich bleiben \u00abWachstumslokomotiven\u00bb, doch auch im S\u00fcden gibt es Anzeichen einer Stabilisierung&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mikio Kumada, Global Strategist von LGT Capital Management<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letzteres w\u00e4re f\u00fcr Europa von besonderer Bedeutung. Neben den vorauslaufenden Konjunkturbarometern signalisieren auch die Finanzm\u00e4rkte seit einiger Zeit, dass der \u00abalte Kontinent\u00bb in den kommenden Quartalen positiv \u00fcberraschen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunkturerholung in Europa erneut best\u00e4tigt<\/strong><br \/>Die Einkaufsmanagerumfragen der Eurozone haben die Erholung des W\u00e4hrungsraums in der vergangenen Woche weiter best\u00e4tigt. W\u00e4hrend der entsprechende Index f\u00fcr die verarbeitende Industrie bereits im Juli die 50-Punkte-Marke \u00fcbersprungen hatte, kletterte im August auch der Dienstleistungsindex \u00fcber die Wachstumsschwelle. Das l\u00e4sst auf anhaltendes Wachstum in den kommenden Quartalen schliessen. Deutschlands Industrie- und Dienstleistungsbetriebe befinden sich dabei auf solidem Expansionspfad. Doch wenn die aktuelle Lage mit der Situation vor drei Monaten oder vor einem Jahr verglichen wird, so sind nun auch die Beitr\u00e4ge aus S\u00fcdeuropa weniger negativ und am Rande auch erstmals positiv. Das Wachstumsgef\u00e4lle ist jetzt auch weniger gross als in fr\u00fcheren Phasen der \u00abEurokrise\u00bb.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lebenszeichen aus S\u00fcdeuropa: Portugal \u00fcberrascht mit hohem Wachstum<\/strong><br \/>Es gibt zudem Indizien, dass sich im S\u00fcden nach vielen Jahren in tiefer Rezession eine Stabilisierung anbahnt. Nach einschl\u00e4gigen Berichten ist die Sommertourismussaison im europ\u00e4ischen Mittelmehrraum sehr gut ausgefallen, was f\u00fcr die betroffenen L\u00e4nder durchaus von grosser Bedeutung sein kann. So konnte die griechische Industrieproduktion im Juni entgegen den Prognosen etwas zulegen. In Portugal ist die Wirtschaft im zweiten Quartal dank sehr guter Exportbeitr\u00e4ge sogar \u00fcberraschend stark gewachsen \u2013 n\u00e4mlich aufs Jahr hochgerechnet um 4.5%. Damit w\u00e4chst weltweit unter den wichtigen M\u00e4rkten derzeit nur China mit h\u00f6herem Tempo. Allerdings werden in China j\u00e4hrlich immer noch Neukredite im Umfang von gut 20% des Bruttoinlandsprodukts in die Wirtschaft gepumpt, w\u00e4hrend in Portugal die Sparpolitik herrscht und die Kreditmenge weiter schrumpft. Portugals Leistung d\u00fcrfte daher stark auf Produktivit\u00e4tsgewinnen basieren \u2013 was potentiell eine gute Grundlage f\u00fcr nachhaltigeres Wachstum schafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Finanzm\u00e4rkte haben schon f\u00fcr S\u00fcdeuropa \u00abgestimmt\u00bb<\/strong><br \/>Auch die Finanzm\u00e4rkte suggerieren seit mehr als einem Jahr, dass sich die Situation in den Krisenl\u00e4ndern des Euroraums langsam entspannt. Die relative Performance des griechischen B\u00f6rseindex hatte beispielsweise bereits im Juni 2012 ihren Tiefpunkt. Danach setzte eine Stabilisierung ein und inzwischen geh\u00f6rt der Athener Markt mit einem Plus von 43% im Jahresvergleich zum zweitbesten Aktienmarkt weltweit nach Japan. Auch Spanien, Portugal und Irland haben ansehnliche Kursgewinne von mehr als 20% geboten. Italiens Ergebnis wirkt mit einem Plus von \u00abnur\u00bb 13% entt\u00e4uschend \u2013 ist allerdings immer noch besser als jene der meisten Wachstumsm\u00e4rkte Asiens. Die Staatsanleihenm\u00e4rkte der Euro-Peripheriel\u00e4nder geh\u00f6ren seit etwa Mitte 2012 zu den besten der Welt \u2013 nicht von der Kreditbewertung, sondern von der Performance und Rendite her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Partei der \u00abEuroraum-Bullen\u00bb d\u00fcrfte auf Sicht weiter Zulauf erhalten<\/strong><br \/>Wenn die verschiedenen Segmente der Finanzm\u00e4rkte \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hindurch eindeutige und stimmige Signale senden, dann ist es wahrscheinlich, dass wichtige Trendwenden im Gange sind \u2013 auch dann (oder vielleicht erst recht), wenn es an \u00fcberzeugenden Begr\u00fcndungen diesbez\u00fcglich noch mangelt. An den M\u00e4rkten wird schliesslich die wirtschaftliche Zukunft vorweggenommen, nicht selten mit erheblicher Vorlaufzeit. Es k\u00f6nnen Jahre vergehen, bis ein neuer Trend ausreichend durch fundamentale Argumente untermauert werden kann und zum \u00abKonsens\u00bb unter Experten und Anlegern wird. Gewiss ist es immer riskanter, in die Fr\u00fchphase einer Trendwende zu investieren. Wer aber abwarten will, bis ein Trend ausreichend \u00abgesichert\u00bb ist, der muss bereit sein, auf einen m\u00f6glicherweise grossen Teil der potentiellen \u00dcberrendite zu verzichten. \u00dcber die mittel- und l\u00e4ngerfristigen Aussichten des Euroraums, insbesondere der Krisenstaaten, streiten sich derzeit \u00abB\u00e4ren\u00bb und \u00abBullen\u00bb immer noch, was hohe Kursschwankungen ausl\u00f6sen kann. Nach den j\u00fcngsten Konjunkturindikationen aus dem Euroraum d\u00fcrfte die Partei der \u00abBullen\u00bb allerdings weiter mit Zulauf rechnen \u2013 und das Reservoir der \u00abNicht-Bekehrten\u00bb ist sehr gross.<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; LGT Capital Management<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die konjunkturellen Fr\u00fchindikatoren f\u00fcr den Euroraum haben sich im August weiter aufgehellt. 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