{"id":12759,"date":"2013-08-08T05:00:00","date_gmt":"2013-08-08T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/08\/08\/berichtssaison-immer-noch-ueberzeugend\/"},"modified":"2013-08-08T05:00:00","modified_gmt":"2013-08-08T05:00:00","slug":"berichtssaison-immer-noch-ueberzeugend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/berichtssaison-immer-noch-ueberzeugend\/","title":{"rendered":"Berichtssaison: Immer noch \u00fcberzeugend"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Auf den ersten Blick wirkt die laufende Berichtssaison entt\u00e4uschend. In den USA ist sie insgesamt nur knapp besser als erwartet ausgefallen, in Asien sind die Gewinne vielfach st\u00e4rker als bef\u00fcrchtet eingebrochen. Doch daf\u00fcr w\u00e4chst der US-Finanzsektor &#8230;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mikio Kumada, Global Strategist von LGT Capital Management<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">auf sehr breiter Basis, w\u00e4hrend Japan ein starkes Comeback erlebt und die Eurozone im globalen Vergleich mithalten kann. So spricht die Ertragslage insgesamt weiterhin f\u00fcr eine anhaltende Aktienhausse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Globale Berichtssaison f\u00fcr das zweite Quartal \u00fcberschreitet Halbzeit<\/strong><br \/>In den USA sind rund 80% der Unternehmensergebnisse bereits publiziert, gefolgt von Japan (74%), Europa (70%), Asien-Pazifik (31%) und China (7%). Das internationale Gesamtbild d\u00fcrfte sich kaum mehr wesentlich \u00e4ndern. Insgesamt ist die Berichtssaison auf globaler Ebene zufriedenstellend ausgefallen (vgl. Tabelle, Seite 2). Solange in naher Zukunft die Konjunktur nicht einbricht (wovon wir derzeit ausgehen), spr\u00e4che aus Sicht der Unternehmensgewinne weiterhin nichts gegen weitere Kursgewinne an den B\u00f6rsen.<br \/><strong>Weltweite Ergebnisanalyse auf drei Ebenen<\/strong><br \/>Im Detail muss aber nach Region, Sektor und gegebenenfalls auch zwischen einzelnen Unternehmen weiter st\u00e4rker differenziert werden. Da wir uns bereits im f\u00fcnften Jahr der Hausse befinden, ist dies allerdings auch normal \u2013 extreme Unterbewertungen und Situationen sind nicht mehr so weit verbreitet wie kurz nach dem B\u00f6rsencrash von 2008-2009. Nachstehend fassen wir die Berichtssaison in Kernpunkten zusammen und fokussieren dabei auf die Gewinne pro Aktie (EPS) auf drei Ebenen: Gesamtindex, Sektor und als Aggregat aus einzelnen Unternehmen. Letzteres soll das Gesamtbild vervollst\u00e4ndigen und Verzerrungen, die sich durch die Hochrechnung der EPS auf Indexebene ergeben k\u00f6nnen, ausgleichen (vgl. Grafiken auf Seite 2 im PDF).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Beim Gewinnwachstum auf Indexebene (Jahresvergleich) f\u00fchrt Japan, gefolgt von China. Die USA und Asien weisen nur geringes Wachstum aus und in Europa sind die EPS noch r\u00fcckl\u00e4ufig. Zudem verbucht derzeit nur in Japan eine Mehrheit der Sektoren wachsende Profite (9 von 10). In Europa gilt dies f\u00fcr immerhin die H\u00e4lfte der Sektoren, in den USA und dem restlichen Asien hingegen nur f\u00fcr 3 bzw. 4 \u2013 hier m\u00fcsste also st\u00e4rker zwischen Unternehmen differenziert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Auf Ebene der einzelnen Firmenleistungen holen die USA allerdings wieder deutlich auf: 70% der amerikanischen Unternehmen weisen EPS-Wachstum aus, also fast so viele wie in Japan (71%). Das ist beachtlich, weil die Erholung in den USA inzwischen mehr als vier Jahre alt ist, w\u00e4hrend sie in Japan gerade erst begonnen hat. Im Euroraum weisen immerhin 51% der Firmen Wachstum aus \u2013 in etwa gleich auf mit Asien (52%) und deutlich besser als das restliche Europa (38%).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Die USA und Japan liegen auch im Vergleich zu den Erwartungen vorn. So konnten 74% der US-Firmen die (moderaten) Prognosen \u00fcbertreffen, im Vergleich zu 57% in Japan \u2013 allerdings waren die Erwartungen in letzterem Fall vergleichsweise hoch. Trotzdem konnten Japans Firmen die Konsenssch\u00e4tzungen auch am deutlichsten \u00fcbertreffen: W\u00e4hrend in den USA die EPS auf Indexebene \u00abnur\u00bb knapp 3% h\u00f6her als erwartet ausfielen, \u00fcbertrafen die japanischen Ergebnisse die Prognosen um 11%. Der Euroraum (46%) hat immerhin im Vergleich zu Asien (43%) und dem restlichen Europa (40%) die Nase leicht vorn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; In fast allen Regionen d\u00fcrfte sich das Ertragswachstum gem\u00e4ss Konsens zudem zuk\u00fcnftig erholen, nachdem in den vergangenen Quartalen in vielen Bereichen sinkende EPS ausgewiesen wurden. In den USA sollen sogar alle Sektoren zuk\u00fcnftig wieder Wachsen (vgl. Seite 2 im PDF). Das Gewinnwachstum d\u00fcrfte auf globaler Ebene von derzeit 8.5% auf knapp 16% steigen (Median f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Quartale) \u2013 am deutlichsten \u00fcbrigens in der Eurozone, von knapp -4% auf 41%. Nur Japans Wachstumsrate d\u00fcrfte etwas sinken \u2013 von rund 95% auf 86%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211; Erw\u00e4hnenswert ist auch, dass im US-Finanzsektor die Gewinne inzwischen auf breiter Basis wachsen. Den st\u00e4rksten Profitregen wiesen zwar wieder einmal die Investmentbanken, doch auch Kommerzbanken und Konsumfinanzierer verbuchten ansehnliche Wachstumsraten von 26% bzw. 56% aus. Dazu kommt, dass der zyklische Konsumsektor (Autos, dauerhafte Verbrauchsg\u00fcter, Mode, Unterhaltung, etc.) sowohl beim Wachstum als auch relativ zu den Prognosen die zweitbesten Ergebnisse lieferte. Zusammengenommen k\u00f6nnte diese Entwicklung durchaus einen binnenkonjunkturellen Fr\u00fchindikator darstellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; LGT Capital Management<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den ersten Blick wirkt die laufende Berichtssaison entt\u00e4uschend. In den USA ist sie insgesamt nur knapp besser als erwartet ausgefallen, in Asien sind die Gewinne vielfach st\u00e4rker als bef\u00fcrchtet eingebrochen. 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