{"id":12756,"date":"2013-08-06T05:00:00","date_gmt":"2013-08-06T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/08\/06\/carmignac-gestion-konjunkturausblick-und-anlagestrategie-fuer-das-dritte-quartal-2013\/"},"modified":"2013-08-06T05:00:00","modified_gmt":"2013-08-06T05:00:00","slug":"carmignac-gestion-konjunkturausblick-und-anlagestrategie-fuer-das-dritte-quartal-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/carmignac-gestion-konjunkturausblick-und-anlagestrategie-fuer-das-dritte-quartal-2013\/","title":{"rendered":"Carmignac Gestion: Konjunkturausblick und Anlagestrategie f\u00fcr das dritte Quartal 2013"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>Die \u00c4nderung der Politik der US-Notenbank wird zu einer Zunahme der Volatilit\u00e4t f\u00fchren&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1\uf020Die \u00c4u\u00dferungen von Ben Bernanke bez\u00fcglich der Bedingungen f\u00fcr ein Zur\u00fcckfahren der lockeren Geldpolitik in den Vereinigten Staaten haben zu einer deutlichen Ersch\u00fctterung auf den M\u00e4rkten gef\u00fchrt. Die Kehrtwende Bernankes hat die M\u00e4rkte \u00fcberrascht, insbesondere weil sie erst zwei Monate nach seiner Bekr\u00e4ftigung der Sinnhaftigkeit lockerer geldpolitischer Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Weltwirtschaft erfolgte. F\u00fcr diese Entscheidung gibt es allerdings eine Reihe erkl\u00e4render Faktoren. Der erste Faktor bezieht sich auf die Bildung von Spekulationsblasen in bestimmten Segmenten des Marktes f\u00fcr hochverzinsliche Anleihen. Der zweite Faktor ist der f\u00fcr Januar 2014 angek\u00fcndigte Abschied des Pr\u00e4sidenten der Fed.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als dritten Faktor k\u00f6nnen die verbreiteten Annahmen inflation\u00e4rer Tendenzen mit dem Verweis auf eine kurzfristige Konjunkturerholung angef\u00fchrt werden, welche die Vermutung h\u00e4tte nahe legen k\u00f6nnen, dass die Fed m\u00f6glicherweise nicht rechtzeitig auf die Konjunkturentwicklung reagieren und es zu einem Schock auf den Anleihenm\u00e4rkten kommen k\u00f6nnte. Weiterhin ist das Programm Japans zu einer Lockerung der Geldpolitik, das ausdr\u00fccklich den Ankauf ausl\u00e4ndischer Verm\u00f6genswerte vorsieht, in der Lage, die bescheidene Unterst\u00fctzung durch die Federal Reserve zumindest teilweise zu ersetzen. Schlie\u00dflich k\u00f6nnte ab dem zweiten Halbjahr die Lockerung der Fiskalrestriktionen mit einem Wachstum zusammenfallen, das h\u00f6her ausf\u00e4llt als das gegenw\u00e4rtig zu verzeichnende Wachstum von 1,8%, was zu einem weiteren Wachstumsschub f\u00fchren w\u00fcrde. Unter diesen Bedingungen k\u00f6nnte es zunehmend schwierig erscheinen, Zinss\u00e4tze nahe Null noch l\u00e4nger zu rechtfertigen und \u00fcber die gegenw\u00e4rtig noch praktizierte quantitative Lockerung dazu beizutragen, die Anleihenzinsen k\u00fcnstlich niedrig (unter 2%) zu halten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2\uf020Auch wenn die monet\u00e4re Unterst\u00fctzung der Fed k\u00fcnftig nicht mehr so bedingungslos wie in der Vergangenheit ausfallen wird, so wird sie dennoch darauf achten, den wirtschaftlichen Aufschwung in den Vereinigten Staaten nicht zu schw\u00e4chen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ende der Politik des Aufkaufs von Verm\u00f6genswerten durch die Fed wird zu einem Schock f\u00fchren, der die Zinsen der zehnj\u00e4hrigen US-amerikanischen Staatsanleihen m\u00fchelos auf die 3% zutreiben wird. Die M\u00e4rkte haben begonnen, dies in ihre \u00dcberlegungen mit einzubeziehen, indem sie die Rendite der zehnj\u00e4hrigen US-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">amerikanischen Staatsanleihen von 1,63% Anfang Mai auf nahezu 2,5% Mitte Juli hochgetrieben haben. Daraufhin zogen weltweit s\u00e4mtliche Anleihenrenditen nach und trieben auch die Margen der Staats- und Unternehmensanleihen in die H\u00f6he.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir bezweifeln allerdings, dass der Anstieg der Finanzierungskosten den aus der deutlichen Verbesserung des Immobilienmarktes und dem Anstieg der Aktienkurse (zwei der wichtigsten Determinanten des Verbrauchervertrauens) sich ergebenen Verm\u00f6genseffekt schw\u00e4chen und somit auf dem Wachstum der Vereinigten Staaten lasten k\u00f6nnte. Wir denken vielmehr, dass die Fed darauf achten wird, diesen Verm\u00f6genseffekt nicht zu sehr zu schw\u00e4chen \u2013 der f\u00fcr das Wohlergehen der amerikanischen Wirtschaft um so wichtiger ist als sich deren dynamischer Selbstheilungscharakter erst noch erweisen muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3\uf020Das zeitliche Zusammentreffen einer beginnenden Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik mit dem erkl\u00e4rten Willen der Chinesen zur Sanierung ihres Finanzsystems ist ein deutlicher Hinweis auf das nahe Ende der Politik der billigen Kredite f\u00fcr alle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der durch die ver\u00e4nderte Tonlage der amerikanischen Federal Reserve heraufbeschworene Anstieg der<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zinsen erscheint uns konjunkturellen und politischen Erw\u00e4gungen geschuldet. Andererseits bremsen strukturell betrachtet der in den Industriel\u00e4ndern nach wie vor vorangetriebene Schuldenabbau und die in der chinesischen Wirtschaft stattfindenden Ver\u00e4nderungen immer noch das Wachstumspotenzial \u2013 und dies in einem wirtschaftlichen Umfeld, das weiterhin deflationistischem Druck unterliegt. Vor diesem Hintergrund ist der Anstieg der Nominalzinsen nicht als Hinweis auf inflationistische Annahmen zu werten. Der Anstieg der Realzinsen, der sich hieraus ergeben wird, k\u00f6nnte schnell die Folgen solchen Handelns in Erinnerung bringen und ein ernstes Davongaloppieren der Nominalzinsen verhindern. Wir rechnen daher derzeit nicht mit einer Krise an den Anleihenm\u00e4rkten und noch nicht einmal mit einer tiefgreifenden oder nachhaltigen \u00c4nderung der Gegebenheiten, denn unserer Einsch\u00e4tzung nach fehlt es den beiden Lokomotiven der Weltwirtschaft augenblicklich an Zugkraft. Allerdings deuten die sowohl von der Fed als auch von der chinesischen Regierung ge\u00e4u\u00dferten Besorgnisse zweifellos auf das Ende der billigen Kredite f\u00fcr alle hin. In der Folge haben diejenigen Schwellenl\u00e4nder, die in hohem Ma\u00dfe abh\u00e4ngig sind von externer Finanzierung, bereits massiv unter diesen ver\u00e4nderten Gegebenheiten gelitten. Deren W\u00e4hrungen, Verbindlichkeiten und Aktienm\u00e4rkte haben empflindliche Abwertungen zu verzeichnen. Allerdings k\u00f6nnen sich die solidesten unter den Schwellenl\u00e4ndern ihre Wachstumspotenziale und ihre erheblich unterbewerteten Aktienm\u00e4rkte zunutze machen, wenn sich der Gro\u00dfteil der Bef\u00fcrchtungen hinsichtlich der US-Zinsen zerstreut hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4\uf020Die Ann\u00e4herung der Entwicklungsrhythmen der europ\u00e4ischen Volkswirtschaften untereinander wird im Endeffekt der Umsetzung einer konsensgest\u00fctzten Wirtschaftspolitik in der Eurozone eher f\u00f6rderlich sein<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa wirkt sich die Verlangsamung des Welthandels und die Abwertung des Yen bremsend auf die relativ starke Exportposition Deutschlands aus. Demgegen\u00fcber beginnen die von den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern in den Bereichen Exportleistungen und Arbeitsmarkt unternommenen Anstrengungen ihre Fr\u00fcchte zu tragen. Diese Ann\u00e4herung der Entwicklungsrhythmen der europ\u00e4ischen Volkswirtschaften untereinander wird im Endeffekt der Umsetzung einer konsensgest\u00fctzten Wirtschaftspolitik in der Eurozone eher f\u00f6rderlich sein. So ist beispielsweise eine gemeinsame Initiative zugunsten von mehr Wachstum nicht auszuschlie\u00dfen. In den kommenden Monaten wird die Europ\u00e4ische Zentralbank noch die Rolle eines wirtschaftspolitischen Motors \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Dabei st\u00fctzt sie sich auf die bescheidene geldpolitische Sch\u00fctzenhilfe durch die US-Notenbank, um eine tendenzielle Schw\u00e4chung des Euro gegen\u00fcber dem US-Dollar herbeizuf\u00fchren \u2013 und sie muss gleichzeitig daf\u00fcr sorgen, dass die weltweit weniger \u00fcppig verf\u00fcgbaren liquiden Mittel nicht die Weiterverfolgung der europ\u00e4ischen Integration behindern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5\uf020Japan entwickelt sich zum einzigen Land weltweit, das gleichzeitig sowohl von einer wachstumsf\u00f6rdernden Geld- als auch Haushaltspolitik profitieren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die in Japan zu beobachtenden positiven Anzeichen werden immer zahlreicher. Die \u00fcber die letzten sechs Monate zu verzeichnende inflation\u00e4re Dynamik dreht deutlich ins Positive, der Anstieg der Bankkredite an den Privatsektor ist der h\u00f6chste seit vier Jahren, und das Verbrauchervertrauen hat ein Siebenjahreshoch erreicht. Der seit 1992 niedrigste reale effektive Wechselkurs l\u00e4sst eine k\u00fcnftig florierende japanische Exportwirtschaft erahnen. Die Industrieproduktion erholt sich wieder, und das nominale BIP hat seinen Abw\u00e4rtstrend gestoppt. Die Mentalit\u00e4ts\u00e4nderung bei den Japanern ist sp\u00fcrbar. Die Wirtschaftsakteure sind gewillt, den Versprechen ihrer Regierung Glauben zu schenken; es wird in diesem Sommer mit einem Anstieg der Bonuszahlungen der Unternehmen an ihre Besch\u00e4ftigten in H\u00f6he von f\u00fcnf bis sieben Prozent gerechnet. Der erwartete Erfolg der Regierungskoalition bei den Wahlen zum Oberhaus des japanischen Parlaments best\u00e4tigte sich am 21. Juli. Nach bestandener Bew\u00e4hrungsprobe d\u00fcrfte sich der japanische Premierminister nun daran machen, im Einzelnen die anvisierten Reformen, insbesondere mit Blick auf eine Deregulierung des Arbeitsmarktes, vorzustellen. Unsere Einsch\u00e4tzung ist, dass die Reformambitionen der Regierung einige \u00dcberraschungen bieten werden und dass Japan gerade sein fulminantes Comeback auf der internationalen Wirtschaftsb\u00fchne vorbereitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6\uf020Die ge\u00e4nderte Ansage der Fed wird vermutlich zu einer Zunahme der Volatilit\u00e4t auf den Finanzm\u00e4rkten f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es erscheint uns unausweichlich, dass die Volatilit\u00e4t im Verlauf der n\u00e4chsten Monate zunehmen wird. Diese Annahme rechtfertigt bereits die erwartete geringere Liquidit\u00e4t auf den M\u00e4rkten. Der Hauptgrund ist in der ge\u00e4nderten Weichenstellung der amerikanischen Geldpolitik je nach Konjunkturlage zu suchen: Positive Konjunkturdaten werden Mutma\u00dfungen hinsichtlich einer R\u00fcckf\u00fchrung der geldpolitischen St\u00fctzungsma\u00dfnahmen verst\u00e4rken, w\u00e4hrend schwache Daten solche Bef\u00fcrchtungen abmildern daf\u00fcr aber Verunsicherungen bez\u00fcglich der Wirksamkeit der US-Geldpolitik Vorschub leisten und erneut deflationistische \u00c4ngste wecken werden.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>Carmignac Investissement: ein auf Wachstumstitel mit guter Vorhersagbarkeit ausgerichtetes Anlagethema<\/strong><\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"font-size: x-small;\"><strong>I.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; INTERNATIONALE AKTIEN<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>&#8211; Der Richtungswechsel der US-Geldpolitik im Monat Mai hat uns dazu veranlasst, \u00c4nderung bei Carmignac Investissement vorzunehmen.<\/p>\n<p>Dementsprechend haben wir das Exposure des Fonds bez\u00fcglich W\u00e4hrungen aus Schwellenl\u00e4ndern vollst\u00e4ndig neutralisiert. Dar\u00fcber hinaus haben wir unsere Anlagen&nbsp; in&nbsp; Unternehmen und Staatsanleihe derjenigen Schwellenl\u00e4nder reduziert, die einen geringeren Liquidit\u00e4tszufluss am wenigsten kompensieren k\u00f6nnen, und wir haben unsere Positionen in Wachstumstiteln mit guter Vorhersagbarkeit verst\u00e4rkt. Letztere bilden in unserem Portfolio fortan ein Sonderanlagethema.<\/p>\n<p>&#8211; Das Anlagethema Wachstumsunternehmen mit guter Vorhersagbarkeit stellt einen Anteil von 30,5% des Portfolios von Carmignac Investissement dar.<\/p>\n<p>Die Bedeutung dieses neuen Anlagethemas zeugt von unserem Vertrauen in interessante Unternehmen, die in der Lage sind, auch in einem wenig dynamischen globalen Umfeld Wachstum durch Exportaktivit\u00e4t zu erzielen. Das neue Anlagethema umfasst haupts\u00e4chlich bedeutende europ\u00e4ische Titel wie Novartis, SABMiller oder Nestl\u00e9. Allerdings sind auch die US-Konzerne Yum! Brands, Mead Johnson, Microsoft und Las Vegas Sands vertreten.<\/p>\n<p>&#8211; Das Anlagethema Konsumsektor von Schwellenl\u00e4ndern wurde in Carmignac Investissement auf 24,1% deutlich zur\u00fcckgefahren.<\/p>\n<p>Insbesondere in den Sektoren, die am anf\u00e4lligsten sind f\u00fcr eine wieder restriktivere Geldpolitik, haben wir eine Reihe von Verk\u00e4ufen vorgenommen. Diese Verk\u00e4ufe betreffen insbesondere Titel im Finanz- und Immobiliensektor. Wir beabsichtigen eine weitere Reduzierung dieser Position entsprechend den sich auf dem Markt bietenden Verkaufsm\u00f6glichkeiten bez\u00fcglich derjenigen Titel, die uns besonders anf\u00e4llig erscheinen. Allerdings haben wir nicht vor, diesen Positionsanteil deutlich unter die&nbsp; Schwelle von 20% sinken zu lassen, solange uns die Wachstumsperspektiven in diesem Anlageuniversum unter Ber\u00fccksichtigung seiner gegenw\u00e4rtigen Bewertung attraktiv erscheinen.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>&#8211; Die Position Energie von Carmignac Investissement bleibt mit 13,2% stabil<\/p>\n<p>Die Anlagelinien Cameron International, Marktf\u00fchrer f\u00fcr Ausr\u00fcstungen im Bereich Offshore-Tiefbohrung, sowie Oryx Petroleum, das \u00fcber vielversprechende Erschlie\u00dfungsperspektiven in Kurdistan verf\u00fcgt, wurden ins Portfolio aufgenommen, w\u00e4hrend wir unsere Position in Ensco vollst\u00e4ndig aufl\u00f6sten und unsere Beteiligungen an Anadarko und Halliburton reduzierten.<\/p>\n<p>&#8211; Das Thema Reflation der japanischen Wirtschaft setzt sein Wachstum mit 10% des Portfolios von Carmignac Investissement fort<\/p>\n<p>In Japan bietet die Reflationspolitik gleich eine doppelte \u00f6konomische und geldpolitische Unterst\u00fctzung, die in der \u00fcbrigen Welt Ihresgleichen sucht. Japan weist das h\u00f6chste Wachstum aller entwickelten Volkswirtschaften auf, w\u00e4hrend der Aktienmarkt des Landes mit derzeit lediglich dem dreizehnten Bruchteil der f\u00fcr 2014 erwarteten Ergebnisse bewertet wird und damit weit unter seinem historischen Mittel liegt. Wir beteiligen uns an der Neuauflage des japanischen Kernenergieprogramms durch die Aufnahme von Kansai Electric Power und Kyushu Electric Power in unser Portfolio. Im Vertriebsbereich haben wir eine Position in Seven &amp; I Holdings in die Wege geleitet und unsere Beteiligung an Toyota Motors reduziert. Zu dem im Portfolio gehaltenen 10%-Anteil der besagten Titel sind weiterhin unsere Zuk\u00e4ufe am Topix-Index (3,7%) hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>&#8211; Das Wachstum der amerikanischen Wirtschaft findet mit einer Ausweitung auf 10% der Allokationen von Carmignac Investissement ebenfalls geb\u00fchrend Ber\u00fccksichtigung.<\/p>\n<p>Angesichts des beeindruckenden, durch eine industrielle Renaissance befl\u00fcgelten Wachstums der amerikanischen Wirtschaft haben wir dieses Anlagethema weiter ausgebaut \u2013 ein Wachstum, das in der Lage zu sein scheint, den transatlantischen Aktienmarkt weiter zu befeuern, indem es diesen im Vergleich zu anderen Aktienm\u00e4rkten robuster gegen\u00fcber monet\u00e4ren Spannungen erscheinen l\u00e4sst. Dementsprechend haben wir im Versicherungsbereich Positionen an AIG und Starwood Hotels ins Portfolio eingef\u00fchrt und unsere Beteiligung an Comcast (Kabelnetzbetreiber) ausgebaut. Demgegen\u00fcber trennten wir uns von unserer Beteiligung an Morgan Stanley.<\/p>\n<p>&#8211; Den Bergbau- und Rohstoffsektor haben wir weiter zur\u00fcckgefahren, so dass er nunmehr 3,2% der Allokationen von Carmignac Investissement ausmacht, w\u00e4hrend der Portfolio-Anteil der fl\u00fcssigen Mittel 3,3% darstellt.<\/p>\n<p>Unsere Beteiligung an Potash Corp haben wir vollst\u00e4ndig abgesto\u00dfen<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h3><strong><span style=\"font-size: x-small;\">II.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; PERFORMANCEMOTOREN IM ANLEIHENBEREICH<\/span><\/strong><\/h3>\n<p>&#8211; Die Position Staatsanleihen aus Schwellenl\u00e4ndern von Carmignac Patrimoine umfasst 1,5% gegen\u00fcber zuvor 8,5%.<\/p>\n<p>Diese Anlageklasse hat sowohl unter dem Anstieg der US-Zinsen als auch unter dem verhaltenen Wachstum Chinas gelitten, deren Auswirkungen s\u00e4mtliche Schwellenl\u00e4nder beeintr\u00e4chtigen. Dabei haben wir eine unterschiedslose Entkoppelung der Zinsen von den Fundamentaldaten erlebt. Diese \u00dcberreaktionen k\u00f6nnen mit technischen Faktoren erkl\u00e4rt werden. Die ersten R\u00fcckk\u00e4ufe in den offenen Fonds f\u00fchrten zu \u00fcberst\u00fcrzten Verk\u00e4ufen. Obgleich es schwierig ist einzusch\u00e4tzen, in welchem Rhythmus die Federal Reserve ihre Politik \u00e4ndern wird, die kurzfrist erwartete Volatilit\u00e4t in den Schwellenl\u00e4ndern ist nur schwer mit den Anlagezielen der Fonds vereinbar. Wir haben daher die Ende Juni zu verzeichnende Markterholung dazu genutzt, diese strategische Allokation aufzul\u00f6sen, die in den letzten Jahren erheblich zur Fondsperformance beigetragen hat.<\/p>\n<p>&#8211; Der Posten Staatsanleihen der Industriel\u00e4nder wurde von 15% auf 10,6% des Portfolios zur\u00fcckgef\u00fchrt. Mit Blick auf die langfristigen US-Zinsen nehmen wir eine negative Durationsposition ein und behalten unsere Strategie der Renditekonvergenz der s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder bei.<\/p>\n<p>In Erwartung eines R\u00fcckgangs der Anleihenk\u00e4ufe durch die Fed haben die Zinsen der zehnj\u00e4hrigen US- amerikanischen Staatsanleihen angezogen. Der kurze Teil der Zinskurve spiegelt nunmehr einen Ausstieg aus der Null-Prozent-Zinspolitik im Dezember 2014 wider. Wir haben unsere langfristigen US-Treasuries verkauft, die daraus erzielten Erl\u00f6se in unter zweij\u00e4hrige Titel reinvestiert (4,8% des Fonds) und &nbsp;eine negative Durationsposition (-2) eingenommen. Auf diese Weise gedenken wir, das Zinsrisiko im Portfolio vollst\u00e4ndig abzudecken. Den Rest dieses Postens (5,8% des Fonds) stellen europ\u00e4ische, insbesondere spanische und italienische Titel, was den Posten insgesamt weniger anf\u00e4llig erscheinen l\u00e4sst. Unter der Zielsetzung einer globalen Reduzierung der Risiken haben wir den Beitrag dieses Postens zur Durationsposition halbiert (von 1 auf 0,5). Die Allokation als Ganzes bleibt stabil, aber wir haben die mittlere Laufzeit unserer Engagements auf 4,3 Jahre bei einer Rendite von 3,2% abgesenkt. Da der europ\u00e4ischen Wirtschaft eine Versch\u00e4rfung der Finanzierungsbedingungen wie in den Vereinigten Staaten absehbar nicht zutr\u00e4glich ist, hat die EZB interveniert, um die Situation in Europa von derjenigen in den Vereinigten Staaten abzukoppeln. Vor diesem Hntergrund k\u00f6nnen wir mit gutem Grund davon ausgehen, dass sich das Ph\u00e4nomen der Zinskonvergenz auf die Staatsschulden der s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4nder wieder einstellen wird.<\/p>\n<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>&#8211; Die Allokation&nbsp; von Unternehmensanleihen in&nbsp; Carmignac Patrimoine ist mit 27% gegen\u00fcber 29%&nbsp; im vorangegangenen Quartal praktisch stabil geblieben.<\/p>\n<p>Obgleich bei den&nbsp; Credit Spreads noch&nbsp; Spielraum f\u00fcr einen R\u00fcckgang zu verzeichnen ist, erfordern die technischen Gegebenheiten dennoch insofern unsere Aufmerksamkeit als diese Anlageklasse in den letzten f\u00fcnf Jahren einen gro\u00dfen Teil der Ersparnisse abgesch\u00f6pft hat. In Erwartung einer neuerlichen Einengung der Credit Spreads in Verbindung mit einer weiteren Erholung der wirtschaftlichen Lage haben wir diese Renditequelle in H\u00f6he von nahe 4% bei einer mittleren Laufzeit von 4,3 Jahren im Portfolio belassen.<\/p>\n<p>&#8211; Die Verbesserung der US-Leistungsbilanz und die Differenzierung der Geldpolitik der einzelnen Staaten veranlassen uns dazu, unser starkes Exposure im Dollar zu verl\u00e4ngern und unser Exposure im Yen abzusichern.<\/p>\n<p>In Erwartung der Fortf\u00fchrung einer US-Politik steigender langfristiger Zinsen behalten wir unser Exposure am Greenback von 67% bei, w\u00e4hrend wir unsere Positionen mit der Zielsetzung des Profitierens von der Abwertung des Yen einfroren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>R<\/i><i>e<\/i><i>daktionsschluss: 22. Juli 2013<\/i><\/p>\n<p><i>Dis<\/i><i>claimer<\/i><\/p>\n<p><i>Di<\/i><i>e<\/i><i>s<\/i><i>e<\/i><i>s Dokument stellt weder eine Anlageempfehlung noch eine Finanzanalyse dar. Die in diesem Dokument<\/i><i> <\/i><i>e<\/i><i>nthaltenen Informationen k\u00f6nnen in keiner Weise als rechtlich bindend verstanden werden. Dieses Dokument wurde<\/i><i> <\/i><i>ausschlie\u00dflich zu Informationszwecken hergestellt. Carmignac Gestion kann weder f\u00fcr eine Entscheidung, die auf der<\/i><i> <\/i><i>Gr<\/i><i>undlage von in diesem Dokument enthaltenen Informationen getroffen wurde, noch f\u00fcr die Nutzung dieses<\/i><i> <\/i><i>D<\/i><i>o<\/i><i>kuments durch Dritte haftbar gemacht werden. Dieses Dokument darf ausschlie\u00dflich zu dem Zweck verwendet<\/i><i> <\/i><i>w<\/i><i>e<\/i><i>r<\/i><i>den, zu dem es erstellt wurde, und ohne vorherige schriftliche Zustimmung von Carmignac Gestion von Dritten<\/i><i> <\/i><i>w<\/i><i>e<\/i><i>der vollst\u00e4ndig noch teilweise reproduziert, verbreitet oder kommuniziert werden.<\/i><\/p>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: ETFWorld &#8211; Carmignac<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die \u00c4nderung der Politik der US-Notenbank wird zu einer Zunahme der Volatilit\u00e4t f\u00fchren&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15545,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-12756","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie-etf"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12756","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12756"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12756\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15545"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12756"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12756"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12756"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}