{"id":12737,"date":"2013-07-24T14:00:00","date_gmt":"2013-07-24T14:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/07\/24\/sind-schwellenlaenderwaehrungen-nach-der-korrektur-vom-mai-juni-noch-attraktiv\/"},"modified":"2013-07-24T14:00:00","modified_gmt":"2013-07-24T14:00:00","slug":"sind-schwellenlaenderwaehrungen-nach-der-korrektur-vom-mai-juni-noch-attraktiv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/sind-schwellenlaenderwaehrungen-nach-der-korrektur-vom-mai-juni-noch-attraktiv\/","title":{"rendered":"Sind Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen nach der Korrektur vom Mai \/ Juni noch attraktiv?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai und Juni ist es zu betr\u00e4chtlichen Kursbewegungen bei Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen gekommen. Vom 9. Mai bis zum 24. Juni ging der Index f\u00fcr Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen um 7% zur\u00fcck&#8230;.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px 0px 0px 20px; padding: 0px;\">Mid-Year Outlook 2013, ING Investment Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Maarten-Jan Bakkum, Senior Stratege, Multi-Asset bei ING Investment Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt haben Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen seit dem Sommer 2011 um 16% abgewertet. Damit wurde mehr als die H\u00e4lfte der nominalen Aufwertung in den Jahren 2002 \u2013 2011 wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht .<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die beachtliche Aufwertung von 2002 bis 2011 gibt es mehrere Gr\u00fcnde: Die Fundamentaldaten der Schwellenl\u00e4nder verbesserten sich, in China war eine ausserordentlich kr\u00e4ftige Nachfrage nach Rohstoffen zu verzeichnen, und in den Industriel\u00e4ndern wurde eine sehr lockere Geldpolitik verfolgt. Im ersten Teil dieser Periode \u2013 d.h. von 2002 bis zur globalen Kreditkrise im Jahr 2008 \u2013 werteten die Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen vor allem aufgrund des Abbaus der makro\u00f6konomischen Ungleichgewichte, des kr\u00e4ftigen Produktivit\u00e4tswachstums und g\u00fcnstigerer Wachstumsaussichten auf. Von 2009 bis 2011 profitierten die Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen von aggressiven Stimulierungsmassnahmen in China, wodurch die Exporte der Schwellenl\u00e4nder merklich angekurbelt wurden, sowie von den nahe Null liegenden Zinsen und der quantitativen Lockerung in den Industriel\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der nominale Wechselkursindex f\u00fcr die Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen scheint den Schluss nahezulegen, dass seit 2011 eine betr\u00e4chtliche Korrektur stattgefunden hat und dass wir uns der Talsohle n\u00e4hern k\u00f6nnten. Wir sind jedoch nicht dieser Auffassung. Die Konjunkturverlangsamung in China, das Risiko einer harten Landung im Reich der Mitte, der zu erwartende Ausstieg aus der quantitativen Lockerungspolitik in den USA, die Zunahme der makro\u00f6konomischen Ungleichgewichte in den Schwellenl\u00e4ndern und die Verschlechterung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Emerging Markets infolge des raschen Lohnwachstums \u2013 all dies sind gute Gr\u00fcnde f\u00fcr eine deutliche Abwertung der Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Betrachtet man die nominalen Wechselkurse, so mag es so aussehen, als habe in den vergangenen beiden Jahren eine kr\u00e4ftige Korrektur stattgefunden. Aber der reale effektive Wechselkurs der Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen, der letztendlich entscheidend ist, weil er die Inflationsdifferenz gegen\u00fcber der restlichen Welt ber\u00fccksichtigt, hat bisher kaum abgewertet. Von 2002 bis 2011 werteten die Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen real effektiv um 31% auf. Und seit dem H\u00f6chststand vom vergangenen M\u00e4rz hat lediglich eine Abwertung um 4% stattgefunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflationsraten sind in den Schwellenl\u00e4ndern weiterhin deutlich h\u00f6her als in den Industriel\u00e4ndern und d\u00fcrften wohl kaum wesentlich zur\u00fcckgehen, weil die Regierungen st\u00e4rker in die Wirtschaft eingreifen und weil es an Strukturreformen mangelt. Dementsprechend kann der reale effektive Wechselkurs nur durch Wechselkursabwertungen sinken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts des ver\u00e4nderten Ausblicks f\u00fcr China, der gr\u00f6sseren externen Ungleichgewichte in den Schwellenl\u00e4ndern und der geringeren Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Schwellenl\u00e4nder ist unseres Erachtens mit einer deutlichen weiteren Korrektur der Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen zu rechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies in den kommenden Quartalen geschieht, ist hoch, da sich das globale Liquidit\u00e4tsumfeld ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: ETFWorld &#8211; ING<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mai und Juni ist es zu betr\u00e4chtlichen Kursbewegungen bei Schwellenl\u00e4nderw\u00e4hrungen gekommen. Vom 9. Mai bis zum 24. 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