{"id":12721,"date":"2013-07-09T08:00:00","date_gmt":"2013-07-09T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/07\/09\/dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-zweite-halbjahr-2013\/"},"modified":"2013-07-09T08:00:00","modified_gmt":"2013-07-09T08:00:00","slug":"dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-zweite-halbjahr-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-zweite-halbjahr-2013\/","title":{"rendered":"Dexia Asset Management: Asset Allocation: Ausblick f\u00fcr das zweite Halbjahr 2013"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Trotz schwacher Konjunkturdaten haben Aktien die in sie gesetzten Erwartungen in den ersten f\u00fcnf Monaten des Jahres 2013 erf\u00fcllt. Wer in High-Yield, Wandelanleihen und Aktien investierte, wurde f\u00fcr die Risiken belohnt&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<strong>Maes Koen &#8211; Dexia Asset Management<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Ende Mai korrigieren die B\u00f6rsen zwar nach unten, doch gem\u00e4ss Dexia Asset Management (Dexia AM) sprechen f\u00fcnf Argumente f\u00fcr eine baldige Fortsetzung der Aktienhausse.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entwicklung der Aktienm\u00e4rkte hing in letzter Zeit eng mit der konjunkturellen Dynamik zusammen. In den USA war diese sp\u00fcrbar besser als in der Eurozone. Entsprechend haben sich die amerikanischen Aktien deutlich besser als europ\u00e4ische behauptet. Auch auf mittlere Sicht werden sich die B\u00f6rsen nach Einsch\u00e4tzung von Dexia Asset Management (Dexia AM) im Gleichschritt mit der Konjunktur entwickeln. Dabei zeichnet sich auch f\u00fcr die Eurozone ein Silberstreifen am Horizont ab. Ein Blick auf vorlaufende Konjunkturindikatoren wie die Einkaufsmanagerindizes signalisieren sogar f\u00fcr Europas Peripherie eine positive Entwicklung. Dexia AM prognostiziert denn auch eine Bodenbildung und eine Erholung der Konjunkturdaten gegen Ende des zweiten Halbjahrs. \u201eDie wirtschaftliche Dynamik ist wichtiger als die tats\u00e4chlichen Zahlen\u201c, sagt Koen Maes, Head of Asset Allocation Strategy &amp; Funds. \u201eEine Bodenbildung der Konjunktur oder eine begrenzte konjunkturelle Erholung kann Aktien bereits eine gute Unterst\u00fctzung bieten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Entkoppelung von Rohstoff- und Aktienm\u00e4rkten<\/strong><br \/>Die Schw\u00e4che der Rohstoffm\u00e4rkte wird die Aktienm\u00e4rkte kaum bremsen. Der Zusammenhang, den es in den Vorjahren zwischen den beiden M\u00e4rkten gab, besteht nicht mehr. Die wichtigste Ursache liegt in den fundamentalen Daten der Rohstoffe selbst. Bei einer ganzen Reihe an Rohstoffen gibt es in den kommenden zwei Jahren ein \u00dcberangebot, vor allem bei Industriemetallen wie Kupfer und Nickel. Das macht sie anf\u00e4llig auf einen Nachfrager\u00fcckgang. Dar\u00fcber hinaus hatte das nach unten revidierte Wirtschaftswachstum in China erhebliche Konsequenzen auf die erwartete Zunahme der Rohstoffnachfrage. Die Korrektur auf den Rohstoffm\u00e4rkten hat somit nur begrenzte Folgen f\u00fcr die Entwicklung der Aktienm\u00e4rkte und stellt das globale Wachstumsszenario von Dexia AM nicht in Frage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Neubewertung der Aktienm\u00e4rkte basiert nat\u00fcrlich auch zu einem wesentlichen Teil auf der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken. So ist etwa der Zusammenhang zwischen der Bilanz der US-Notenbank Fed und des US-Aktienindizes S&amp;P 500 frappierend. \u201eDie Geldpolitik wird in den kommenden Quartalen expansiv bleiben\u201c, sagt Nad\u00e8ge Dufosse, Asset-Allocation-Stratege. \u201eFf\u00fcr einen deutlichen Zinsanstieg ist es zu fr\u00fch. Die Arbeitslosigkeit ist zu hoch, und die Inflation bleibt relativ niedrig.\u201d Nad\u00e8ge Dufosse geht davon aus, dass die Fed vorsichtig bleibt und in ihrer Kommunikation pragmatisch vorgehen wird. Zugleich wird die japanische Zentralbank gut kommunizieren m\u00fcssen, will sie ihre Glaubw\u00fcrdigkeit nach der erfolgreichen Einf\u00fchrung der massiven expansiven Massnahmen wahren. Auch eine aggressivere Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank ist noch m\u00f6glich, falls die Marktbedingungen es notwendig machen. Die Aktienm\u00e4rkte kommen somit noch etwas l\u00e4nger in den Genuss der Unterst\u00fctzung durch die Zentralbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Umschichtungen von Anleihen in Aktien lassen noch auf sich warten<\/strong><br \/>In einem Umfeld niedriger Zinss\u00e4tze beg\u00fcnstigt die Suche nach Ertr\u00e4gen neben bestimmten Anleihesegmenten weiterhin Aktien. \u201eDie Wirtschaftslage ist jedoch zu schwach f\u00fcr eine nachhaltige Umschichtung von Anleihen zu Aktien\u201c, so die Einsch\u00e4tzung. \u201eDarum rechnen wir noch nicht mit einer starken Umschichtung zwischen den verschiedenen Anlageklassen. \u201cAuch eine dauerhafte Umschichtung zwischen verschiedenen Aktiensektoren steht noch nicht auf der Tagesordnung. Anleger werden der Titelauswahl weiterhin den Vorzug geben. Gr\u00f6ssere Umschichtungen von defensiven in zyklischere Sektoren sind bei niedrigem Wirtschaftswachstum und hoher Liquidit\u00e4t kaum zu erwarten.<br \/>&nbsp; &nbsp;<br \/><strong>Attraktive Bewertung<\/strong><br \/>Trotz der vergleichsweise schwachen Konjunktur gibt es viele gesunde und erfolgreiche Unternehmen. Der Schuldenstand vieler Firmen ist weltweit deutlich gesunken, und die operative Marge war in den USA noch nie so hoch. Zudem ist eine ganze Reihe an Unternehmen noch sehr attraktiv bewertet. Die Aktienm\u00e4rkte sind alles andere als exzessiv bewertet, und das Aufw\u00e4rtspotential bleibt erheblich. Die derzeitigen Kurs-Gewinn-Verh\u00e4ltnisse sind attraktiv, in den USA wie in Europa. Verglichen mit den Bewertungsniveaus von 2003\/2007 besteht noch ein erhebliches Aufw\u00e4rtspotential. Zudem ist der absehbare Dividendenertrag im Vergleich zu den Zinsen auf Unternehmensanleihen noch immer ausserordentlich hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Zusammenhang verfolgen Dexia AM in der zweiten Jahresh\u00e4lfte folgende Asset Allocation-Strategie:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aktien \u00fcbergewichten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das gegenw\u00e4rtige Umfeld spricht f\u00fcr risikoreichere Anlagen. Die Zentralbanken unterst\u00fctzen die M\u00e4rkte weiterhin mit Liquidit\u00e4t. Die Suche nach Ertrag und Wachstum d\u00fcrfte die Aktienm\u00e4rkte in den kommenden Monaten weiterhin st\u00fctzen, insbesondere mit Blick auf die attraktive Bewertung. Eine Bodenbildung der Konjunktur in der Eurozone kann den M\u00e4rkten zus\u00e4tzlichen Halt geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eurozone und Japan \u00fcbergewichten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Eurozone ist attraktiv bewertet und sollte in der zweiten Jahresh\u00e4lfte weiter von einer Stabilisierung der Konjunkturlage in der Eurozone profitieren. Das Aufw\u00e4rtspotential f\u00fcr die Eurozone ist gr\u00f6sser als in den USA. Dar\u00fcber hinaus sollte Japan gegen\u00fcber den Wachstumsl\u00e4ndern favorisiert werden. Die wirtschaftliche Dynamik ist in Japan erheblich besser. Ausserdem kommen der Region die massiven expansiven Massnahmen zugute, die die Zentralbank zum Anregen der Inflation und des Wirtschaftswachstums getroffen hat. Japan ist zudem attraktiv bewertet und kann von einer starken Gewinndynamik der japanischen Unternehmen profitieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Positiv f\u00fcr Emerging Debt und High Yield<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bereich Anleihen beurteilt Dexia AM die USA negativer als die Eurozone, und gibt High Yield nach wie vor den Vorzug vor Investment Grade. Schuldtitel aus den Wachstumsl\u00e4ndern sind nach der j\u00fcngsten Korrektur wieder attraktiv geworden. Dem Anleihesegment kommt noch immer die Liquidit\u00e4tsspritze der Zentralbanken sowie die Suche nach Ertrag und Diversifizierung zugute. Zudem bleiben die Wachstumsl\u00e4nder den entwickelten Wirtschaften fundamental \u00fcberlegen. So ist etwa die Verschuldung erheblich niedriger und die demografische Entwicklung g\u00fcnstiger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: ETFWorld &#8211; Dexia Asset Management<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz schwacher Konjunkturdaten haben Aktien die in sie gesetzten Erwartungen in den ersten f\u00fcnf Monaten des Jahres 2013 erf\u00fcllt. 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