{"id":12704,"date":"2013-07-03T05:00:00","date_gmt":"2013-07-03T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/07\/03\/erneut-viel-laerm-um-nichts\/"},"modified":"2013-07-03T05:00:00","modified_gmt":"2013-07-03T05:00:00","slug":"erneut-viel-laerm-um-nichts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/erneut-viel-laerm-um-nichts\/","title":{"rendered":"Erneut \u00abviel L\u00e4rm um Nichts\u00bb?"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Erneut \u00abviel L\u00e4rm um Nichts\u00bb?<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Am 14. Juni hatten wir nach umfangreicher Analyse entschieden, unser Aktien\u00fcbergewicht in Japan weiter aufzustocken und im Gegenzug Positionen in Asien und den Schwellenl\u00e4ndern abzubauen bzw. unterzugewichten. Trotz volatiler M\u00e4rkte ist der Nikkei 225 seitdem tats\u00e4chlich um knapp 10% gestiegen, w\u00e4hrend die meisten anderen M\u00e4rkte grosso modo noch unver\u00e4ndert notieren. Dies signalisiert, dass auch die globale \u00abKorrektur\u00bb bald abgeschlossen sein d\u00fcrfte.<span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">..<\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mikio Kumada, Global Strategist von LGT Capital Management<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konstruktiver Markt- und Konjunkturausblick<\/strong><br \/>Im Zuge unserer regul\u00e4ren dreimonatigen \u00dcberpr\u00fcfung der Anlagenallokation vom 11. bis 14. Juni kamen wir zum Schluss, dass das globale Konjunktur- und Marktumfeld insgesamt konstruktiv geblieben ist und f\u00fcr ein deutliches \u00dcbergewicht bei Aktien sprach. Im Detail hatten wir den Ausblick f\u00fcr Japan und die USA am g\u00fcnstigsten beurteilt, verglichen mit einer unver\u00e4nderten Situation in Europa und einer leicht eingetr\u00fcbten Ausgangslage in den Emerging Markets und Asien-Pazifik. Da japanische Aktien zudem seit Mitte Mai prim\u00e4r aus technischen Gr\u00fcnden deutlich korrigiert hatten, nutzten wir die Gelegenheit, um unsere Aktienposition in Japan antizyklisch weiter aufzustocken. In Asien-Pazifik entschieden wir uns hingegen f\u00fcr eine Reduktion der Quote. Ein marktgetriebenes Untergewicht in den Schwellenl\u00e4ndern wurde Mitte Juni zun\u00e4chst unver\u00e4ndert belassen, nach den j\u00fcngsten Ereignissen jedoch aktiv durch Verk\u00e4ufe weiter akzentuiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Vermeintlich neue Hiobsbotschaften und \u00dcbertreibungen<\/strong><br \/>Die Entwicklung an den M\u00e4rkten seit Mitte Juni war durch eine anhaltende Volatilit\u00e4t und teilweise sehr beunruhigend klingende Schlagzeilen \u00fcber (vermeintlich) \u00abneue\u00bb Hiobsbotschaften gekennzeichnet. Dabei fielen uns insbesondere Kommentare \u00fcber die Kreditklemme in China auf, welche zum Teil von Berichten \u00fcber einen neuen \u00abharten Kurs\u00bb in der Kreditpolitik Pekings begleitet wurden. In Anbetracht der Entwicklungen im chinesischen Geldmarkt seit vielen Jahren, welche im wesentlichen auch mit dem Beginn der Unterperformance chinesischer Aktien \u00fcbereinstimmen (Grafik 1, Seite 2 im PDF), wirkten diese Schlagzeilen \u00fcber China jedoch etwas \u00fcberzogen. \u00c4hnlich \u00fcbertrieben wirkten angesichts der immer noch extrem tiefen Zinsniveaus auch die \u00c4ngste vor einem vermeintlich verfr\u00fchten Zur\u00fcckfahren der Anleihenk\u00e4ufe der Federal Reserve in den USA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Feinadjustierungen unserer Positionierung<\/strong><br \/>So entschieden wir nach einer erneuten \u00dcberpr\u00fcfung der Situation in der vergangenen Woche, bei unserer Grundpositionierung zu bleiben (deutliches \u00dcbergewicht bei Aktien aufgrund ausgepr\u00e4gter \u00dcbergewichtung der USA und Japans; Untergewicht bei Anleihen, insbesondere bei Risikoanleihen, vgl. Seite 4 im PDF). Allerdings akzentuierten wir dabei die Untergewichtung der Schwellenl\u00e4nder ein St\u00fcck weiter, weil die j\u00fcngsten Ereignisse nicht nur die \u00abbullischen\u00bb absoluten Trends, sondern auch die \u00abbearischen\u00bb relativen Trends best\u00e4tigten (d.h. die Schw\u00e4che der Schwellenl\u00e4nder und Asiens, vgl. Tabelle und Grafik, Seite 3 im PDF). Die Gesamtaktienquote hat sich durch diese Feinadjustierung allerdings kaum ver\u00e4ndert, weil sich in der Zwischenzeit Japan erholt hatte. Bei Anleihen entschieden wir uns nach dem relativ starken Anstieg der Renditen in einem Umfeld sinkender Inflationserwartungen f\u00fcr eine antizyklische Positionierung und kauften langfristige US-Staatsanleihen zu. Die Gesamtgewichtung der Anlageklasse Anleihen \u00e4nderte sich allerdings auch hier kaum. Tats\u00e4chlich sind die US-Umlaufrenditen inzwischen etwas gesunken (d.h. Anleihenpreise sind gestiegen).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein klassischer Fall von \u00abviel L\u00e4rm um Nichts\u00bb?<\/strong><br \/>Da die Entwicklungen der j\u00fcngsten Tage unsere Erwartungen weiter best\u00e4tigten, m\u00f6chten wir unsere Einsch\u00e4tzung hier noch einmal wiederholen: Der Markt- und Konjunkturausblick ist grunds\u00e4tzlich konstruktiv geblieben. Bei der j\u00fcngsten Volatilit\u00e4t handelt es sich daher h\u00f6chstwahrscheinlich um ein vor\u00fcbergehendes Ph\u00e4nomen. Zudem d\u00fcrfte die globale \u00abKorrektur\u00bb, welche Ende Mai in Japan begann, inzwischen ebendort ihr Ende gefunden haben. Erw\u00e4hnenswert ist auch, dass der Anstieg der Volatilit\u00e4t im Laufe des letzten Monats im Vergleich zu allen anderen \u00abKorrekturen\u00bb seit Beginn der Hausse im M\u00e4rz 2009 bescheiden geblieben ist (Grafik 2, Seite 2 im PDF). So k\u00f6nnte sich bald schon herausstellen, dass es sich bei den Marktturbulenzen und den teilweise etwas aufgeregten Begleitkommentaren der letzten Wochen einmal mehr um einen klassischen Fall von \u00abviel L\u00e4rm um Nichts\u00bb gehandelt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Quelle: ETFWorld &#8211; LGT Capital Management<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneut \u00abviel L\u00e4rm um Nichts\u00bb? Am 14. Juni hatten wir nach umfangreicher Analyse entschieden, unser Aktien\u00fcbergewicht in Japan weiter aufzustocken und im Gegenzug Positionen in Asien und den Schwellenl\u00e4ndern abzubauen bzw. unterzugewichten. 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