{"id":12689,"date":"2013-06-20T12:00:00","date_gmt":"2013-06-20T12:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/06\/20\/konjunkturerholung-in-den-usa-stagnation-in-europa\/"},"modified":"2013-06-20T12:00:00","modified_gmt":"2013-06-20T12:00:00","slug":"konjunkturerholung-in-den-usa-stagnation-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/konjunkturerholung-in-den-usa-stagnation-in-europa\/","title":{"rendered":"Konjunkturerholung in den USA, Stagnation in Europa"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Nach der Abschw\u00e4chung der Konjunktur, die Mitte des Jahres 2011 in Folge der Krise der Eurozone begann, zieht die Wirtschaftst\u00e4tigkeit in den Schwellenm\u00e4rkten wieder an. \u201eIn diesen M\u00e4rkten spricht aber nichts daf\u00fcr, Wachstumsraten wie vor der Krise zu erwarten\u201c, erkl\u00e4rt Anton Brender, Chef\u00f6konom von Dexia Asset Management (Dexia AM).<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Anton Brender, Chef\u00f6konom von Dexia Asset Management (Dexia AM)<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\" align=\"justify\">Weiter f\u00fchrt er aus: \u201eDer Abbau des weltweiten Ungleichgewichts d\u00e4mpft die Belebung, was noch einige Jahre anhalten wird.\u201c Folglich besteht eine reale Gefahr, dass die Schwellenl\u00e4nder versuchen, die Wechselkurse ihrer W\u00e4hrungen zu dr\u00fccken, um die Konjunktur zu st\u00e4rken.<\/p>\n<div style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; border: 0px none;\" src=\"http:\/\/e1.marco.ch\/publish\/communicators\/85_8014\/dexia_macro1k_DE.png\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\" \/><\/div>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\"><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; font-size: 9px;\"><em style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\">Quelle: IWF<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\"><strong style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\">USA: Konjunkturerholung wird verst\u00e4rkt von Realwirtschaft getragen<\/strong><br style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\" \/> Die langsame Konjunkturbeschleunigung in den Schwellenl\u00e4ndern d\u00fcrfte sich positiv auf die US-Konjunktur auswirken. Dies vor allem, deshalb, weil sich seit der Jahrtausendwende die fertigende Industrie der USA, die sp\u00fcrbar von einem schwachen Dollar profitiert, besser entwickelt als ihre Hauptkonkurrenten. \u201eAuch wenn der tiefe Preis f\u00fcr US-Erdgas Vorteile bringt, sollte dies \u2013 selbst f\u00fcr die energieintensiven Sektoren \u2013 vorerst nicht \u00fcberbewertet werden. Allerdings werden im Laufe der n\u00e4chsten Jahre Schiefer\u00f6l und -gas den USA bez\u00fcglich Energie mehr Spielraum verleihen\u201c, erg\u00e4nzt Anton Brender.<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">Derweil nimmt bei den weniger beg\u00fcterten privaten Haushalten trotz weiterhin strenger Kreditbedingungen die Vergabe von Darlehen schrittweise wieder zu. Gleichzeitig ziehen die Investitionen in Wohnimmobilien an und d\u00fcrften damit wieder ihre Rolle als Wachstumsmotor \u00fcbernehmen. Die Zunahme der Haushaltsverm\u00f6gen, die durch die Erholung der Immobilienpreise und der Aktienkurse angetrieben wurde, d\u00fcrfte dazu beitragen, dass die Haushalte ihre Sparquote auf dem aktuellen Niveau halten k\u00f6nnen. Entsprechend d\u00fcrfte der Konsum sich parallel zur Lohnentwicklung verbessern. \u201eDas aktuelle Tempo der Arbeitsmarkterholung ist diesbez\u00fcglich beruhigend. F\u00fcr die US-Wirtschaft r\u00fcckt ein realwirtschaftlich getragenes Wachstum in greifbare N\u00e4he und sie scheint nun in der Lage zu sein, der aktuellen Straffung der Geldpolitik zu widerstehen\u201c, folgert Anton Brender.<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">Dennoch ist die finanzpolitische Debatte noch lange nicht ausgestanden: Die Diskussionen zur Erh\u00f6hung der US-amerikanischen Schuldenobergrenze wurde nur f\u00fcr wenige Monate verschoben, und auch ein Kompromiss zur Senkung des langfristigen Ungleichgewichts bei den Gesundheitsprogrammen Medicare und Medicaid ist noch nicht gefunden. Eines allerdings ist sicher: Selbst wenn die Konjunktur von durchschnittlich 2 % im Jahr 2013 auf 2,5 % im Jahr 2014 steigt, wird die grossz\u00fcgige Geldpolitik fortgesetzt.<\/p>\n<div style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: left;\"><img decoding=\"async\" style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; border: 0px none;\" src=\"http:\/\/e1.marco.ch\/publish\/communicators\/85_8015\/dexia_macro2k_de.png\" alt=\"\" border=\"0\" \/><br style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\" \/><\/div>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\"><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; font-size: 9px;\"><em style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\">Quelle: Thomson Datastream<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\"><strong style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px;\">Eurozone: Sparfalle bleibt reale Gefahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">Die im vergangenen Sommer angek\u00fcndigte Einf\u00fchrung des OMT-Programms (Outright Monetary Transactions) durch die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hat viel dazu beigetragen, die Spannungen auf dem Staatsanleihenmarkt zu lindern. Die Konjunktur gab jedoch weiter nach. S\u00e4mtliche Motoren des Binnenwachstums gerieten ins Stocken. Zudem wird die Nachfrage von den Unternehmen als schwach taxiert, was laut Florence Pisani, \u00d6konomin bei Dexia AM, \u201eeine schnelle Zunahme der Investitionen h\u00f6chst unwahrscheinlich erscheinen l\u00e4sst.\u201c Dies gilt umso mehr, als Kreditkonditionen f\u00fcr Unternehmen, insbesondere f\u00fcr KMU, sich weiter verschlechtern. Auf dem Arbeitsmarkt schliesslich verschlechtert sich die Lage kontinuierlich, was den Konsum belastet. Dies ist f\u00fcr Florence Pisani wenig \u00fcberraschend: \u201eDie Tatsache, dass sowohl der \u00f6ffentliche als auch der private Sektor gleichzeitig den Abbau der Verschuldung vorantreiben, verbesserte in den letzten Jahren die Bilanzen just zu einem Zeitpunkt, an dem die Welt aufh\u00f6rte, Europas Exporte zu unterst\u00fctzen!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-family: Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; margin: 0px; padding: 0px; text-align: justify;\">Auch wenn die Regierungen und die Europ\u00e4ische Kommission hinsichtlich Defizitabbau nun weniger ambitionierte Ziele akzeptiert haben, bleiben die strukturellen Anpassungsbem\u00fchungen die gleichen. In den peripheren Staaten jedoch ist es wenig wahrscheinlich, dass das Ausgabeverhalten des privaten Sektors kurzfristig Wachstum f\u00f6rdern wird, und auch in einigen der Kernl\u00e4nder k\u00f6nnte sich die Lage eintr\u00fcben. Im Durchschnitt d\u00fcrfte 2013 die Konjunktur um 0,5 % nachgeben, w\u00e4hrend das Wirtschaftswachstum 2014 mit gerade einmal 0,6 % weiter schwach ausfallen d\u00fcrfte. \u201eWenn kein Strategiewechsel stattfindet, bleibt die Konjunktur gef\u00e4hrlich schwach, und das Risiko, in die Sparfalle zu geraten, wird f\u00fcr eine zunehmende Anzahl von L\u00e4ndern der Eurozone zu einer realen Gefahr&#8220;, warnt Florence Pisani: Bislang allerdings ist die EZB mutig vorgegangen und wird auch weiterhin alles unternehmen, was n\u00f6tig ist, um den Euro zu retten \u2026 schliesslich hat sie fast keine anderen M\u00f6glichkeiten, die Wirtschaft anzukurbeln.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Quelle: ETFWorld &#8211; Dexia Asset Management<\/span><br \/><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Abschw\u00e4chung der Konjunktur, die Mitte des Jahres 2011 in Folge der Krise der Eurozone begann, zieht die Wirtschaftst\u00e4tigkeit in den Schwellenm\u00e4rkten wieder an. \u201eIn diesen M\u00e4rkten spricht aber nichts daf\u00fcr, Wachstumsraten wie vor der Krise zu erwarten\u201c, erkl\u00e4rt Anton Brender, Chef\u00f6konom von Dexia Asset Management (Dexia AM). &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15476,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-12689","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie-etf"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12689"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12689\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}