{"id":12685,"date":"2013-06-19T05:00:00","date_gmt":"2013-06-19T05:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/06\/19\/ubs-kmu-barometer-zoegerliche-erholung-bei-den-industrieunternehmen\/"},"modified":"2013-06-19T05:00:00","modified_gmt":"2013-06-19T05:00:00","slug":"ubs-kmu-barometer-zoegerliche-erholung-bei-den-industrieunternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-kmu-barometer-zoegerliche-erholung-bei-den-industrieunternehmen\/","title":{"rendered":"UBS KMU-Barometer: Z\u00f6gerliche Erholung bei den Industrieunternehmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span><span style=\"color: #000000; font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10pt;\">Die Umfrageresultate deuten weiterhin auf eine langsame Erholung in der Industrie hin. Generell haben die Grossunternehmen die Nase vorn. Im Dienstleistungssektor ist das Bild etwas differenzierter&#8230;..<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10pt;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10pt;\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10pt;\">&nbsp;UBS<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das KMU-Barometer, das aus den Umfrageresultaten der KOF bei Industrieunternehmen berechnet wird, zeigt sowohl f\u00fcr die KMU wie auch f\u00fcr die Grossunternehmen eine leichte Erholung an. W\u00e4hrend sich der Index der Grossunternehmen mit -0,07 der Marke 0 n\u00e4hert und somit auf eine Stabilisierung hindeutet, ist die wirtschaftliche Situation bei den KMU immer noch etwas schlechter. Aber auch die KMU verbesserten ihre wirtschaftliche Lage von -1,1 Punkten im Januar auf -0,4 Punkte im April. Die aktuellen Werte liegen immer noch unter dem langj\u00e4hrigen Schnitt von 0,27 Punkten f\u00fcr die KMU respektive 0,22 Punkten f\u00fcr die Grossunternehmen, was auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld f\u00fcr die Industrie hindeutet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachlassender Preiskampf im Baugewerbe<\/strong><br \/>Im Baugewerbe scheint der Preiszerfall sowohl bei den KMU wie auch bei den Grossunternehmen langsam ein Ende zu finden. Beide Unternehmensgruppen erwarten im 2. Quartal stagnierende Preise. Obwohl sich die Dynamik bei den Auftr\u00e4gen etwas abschw\u00e4cht, ist das Baugewerbe immer noch in einer komfortablen wirtschaftlichen Lage. Dies zeigt sich daran, dass die Grossunternehmen wie auch die KMU ihre Gesch\u00e4ftslage immer noch als gut einsch\u00e4tzen. W\u00e4hrend die KMU sogar wieder neue Stellen schaffen, sind die Grossunternehmen in ihrer Personalpolitik noch etwas vorsichtiger. Auch bei den Architektur- und Ingenieurb\u00fcros ist keine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Sicht. Vielmehr vermelden sie im Fr\u00fchling einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage. Sowohl die Grossunternehmen wie auch die KMU bewerteten ihre Gesch\u00e4ftslage als gut, obwohl sich bei den Grossunternehmen die Dynamik in den letzten Monaten etwas abschw\u00e4chte. Allerdings leiden die KMU stark unter dem Preisdruck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dienstleistungssektor zeigen die Indikatoren ein gemischtes Bild. Tendenziell scheint die wirtschaftliche Situation bei den Grossunternehmen etwas besser zu sein als bei den KMU. Die KMU berichten von stagnierender Nachfrage und einer Verschlechterung der Ertragslage, dies im Gegensatz zu den Grossunternehmen, welche bei beiden Indikatoren eine Verbesserung vermeldeten. Trotz des etwas schlechteren wirtschaftlichen Umfeldes f\u00fcr die KMU bewerteten beide Unternehmensgruppen ihre Gesch\u00e4ftslage in den letzten Monaten als gut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erholung im Tourismus war von kurzer Dauer<\/strong><br \/>Die Erholung im Tourismus im 1. Quartal des laufenden Jahres hat sich speziell bei den KMU als nicht nachhaltig erwiesen. Alle Indikatoren zeigen bei den KMU wieder nach unten. Bei den Grossunternehmen ist die Situation \u00e4hnlich. Ausser den Ertr\u00e4gen, die zum Vorquartal unver\u00e4ndert blieben, verschlechterten sich alle Indikatoren weiter. W\u00e4hrend die Unterschiede zwischen den Unternehmensgruppen in anderen Branchen in der Regel gravierend sind und die Grossunternehmen in der Regel besser abschneiden, ist diese Diskrepanz im Tourismus nicht vorhanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Detailhandel zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Grossunternehmen und KMU bei der Einsch\u00e4tzung des zuk\u00fcnftigen Umsatzes. Die Grossunternehmen sch\u00e4tzen die Zukunft deutlich pessimistischer ein als die KMU. Dies reflektierte sich auch in der Beurteilung der Gesch\u00e4ftslage, die die KMU ebenfalls etwas besser beurteilten als die Grossunternehmen. Diese etwas positivere Sicht der wirtschaftlichen Lage wirkt sich aber nicht auf das Niveau der Besch\u00e4ftigten aus. Die KMU bewerteten weiterhin ihr Niveau an Besch\u00e4ftigten als zu hoch ein. Gerade umgekehrt zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage wurde in den letzten drei Monaten die Ertragslage beurteilt. Zwar sank bei beiden Unternehmensgruppen in den letzten drei Monaten die Ertragslage, jedoch war die Verschlechterung bei den Grossunternehmen weniger gravierend als bei den KMU.<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2013\/06\/06\/20130606a\/_jcr_content\/par\/textimage_0\/image.1104415337.png\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Berechnung des UBS KMU Barometers<\/strong><br \/>Das UBS KMU Barometer basiert auf der monatlichen Befragung der KOF in der Industrie (ohne Bau). Es berechnet sich als erste Hauptkomponente von 17 Subindikatoren f\u00fcr die gesamte Industrie, aufgeteilt nach KMU (bis 200 Mitarbeitende) und Grossunternehmen (ab 200 Mitarbeitende). Es wird derart skaliert, dass sein Mittelwert Null und seine Varianz 1 ist.<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" class=\"visual\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2013\/06\/06\/20130606a\/_jcr_content\/par\/textimage_2\/image.1104509810.png\" alt=\"\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wichtiger Hinweis<\/strong><br \/>Die Werte der verschiedenen Indikatoren sind saisonal gegl\u00e4ttet. Die Auswertung erfolgt mittels sogenanntem Diffusionsindex: Das Resultat entspricht dem Mittel des Anteils der Unternehmen mit positiver beziehungsweise negativer Trendmeldung. Er vermittelt daher keine prozentualen Ver\u00e4nderungsraten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umfrageresultate deuten weiterhin auf eine langsame Erholung in der Industrie hin. Generell haben die Grossunternehmen die Nase vorn. 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