{"id":12573,"date":"2013-01-24T09:00:00","date_gmt":"2013-01-24T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2013\/01\/24\/dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-1-halbjahr-2013\/"},"modified":"2013-01-24T09:00:00","modified_gmt":"2013-01-24T09:00:00","slug":"dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-1-halbjahr-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/dexia-asset-management-asset-allocation-ausblick-fuer-das-1-halbjahr-2013\/","title":{"rendered":"Dexia Asset Management: Asset-Allocation-Ausblick f\u00fcr das 1. Halbjahr 2013"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span>2012 sind die meisten risikobehafteten Assetklassen kr\u00e4ftig gestiegen.<span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 10pt;\"><\/span>&#8230;&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2012 sind die meisten risikobehafteten Assetklassen kr\u00e4ftig gestiegen. Mit Aktien verdiente man insgesamt etwa 15 Prozent, aber auch Anleihen haben die Erwartungen deutlich \u00fcbertroffen. Dabei legten Unternehmensanleihen und Emerging-Market-Anleihen fast so stark zu wie Aktien, und mit internationalen Hochzinsanleihen erzielte man 2012 sogar ein Plus von 19 Prozent. Hat die f\u00fcr 2013 prognostizierte Erholung also bereits begonnen? Welche Assetklassen sind die interessantesten? Oder sind die Bewertungen angesichts der noch immer unsicheren Konjunkturerholung und der politischen Risiken vielleicht schon zu hoch?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der ersten Jahresh\u00e4lfte d\u00fcrfte sich nicht viel \u00e4ndern: G\u00fcnstige Zeiten f\u00fcr risikobehaftete Wertpapiere<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Wirtschaftswachstum d\u00fcrfte 2013 anziehen. Dexia AM rechnet mit etwa 2 Prozent Wachstum in den USA, einer st\u00e4rkeren Konjunktur in den Emerging Markets und einer Stabilisierung in Europa, das seinen Tiefpunkt in diesem Jahr hinter sich lassen d\u00fcrfte. \u201eDie Daten aus dem 4. Quartal schaffen neues Vertrauen, und China d\u00fcrfte die Wende zum Besseren gelingen. Die Zwischenl\u00f6sung im amerikanischen Haushaltsstreit schafft hingegen keine wirkliche Klarheit \u00fcber den US-Konjunkturausblick. Unterdessen ist Europa die Region, an der die Investoren am st\u00e4rksten zweifeln\u201c, meint Koen Maes, Leiter Asset Allocation bei Dexia AM. \u201eWir sollten aber ber\u00fccksichtigen, dass die Fiskalpolitik mehr Spielraum haben wird als 2012. Au\u00dferdem verbessert sich die Finanzlage, und auch die Weltwirtschaft macht Fortschritte. Dies sind keine schlechten Voraussetzungen f\u00fcr eine allm\u00e4hliche Erholung Europas im Jahr 2013.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese noch immer nicht guten, aber doch wieder besseren Rahmenbedingungen gehen mit der Erwartung einher, dass die Inflation unter Kontrolle bleibt und die Notenbanken die Konjunktur auch in Zukunft vorbehaltlos st\u00fctzen. Die Fed wird ihre Bilanz im 1. Halbjahr 2013 noch st\u00e4rker ausweiten, und die EZB wird, wenn immer n\u00f6tig, intervenieren. Auch Japan, die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung vom Jahresende 2012, d\u00fcrfte mit seiner noch intensiveren Reflationierungspolitik einen Beitrag zur Versorgung der Wirtschaft mit Liquidit\u00e4t leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich sorgen die nachlassenden politischen Risiken auch f\u00fcr niedrigere Risikopr\u00e4mien. Nach einigen wichtigen Entscheidungen im 1. Quartal 2013 (Neuverhandlung der amerikanischen Schuldenobergrenze bis Ende Februar, Ernennung neuer Gouverneure der japanischen Notenbank Ende M\u00e4rz\/Anfang April) d\u00fcrfte in den USA, in China und in Japan mehr Klarheit herrschen als 2012. In Europa hat die EZB der Politik eine Atempause verschafft, und auch die Bundestageswahlen im Herbst d\u00fcrften daf\u00fcr sorgen, dass die politischen Kontroversen weniger werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Suche nach Rendite und die Konjunktur d\u00fcrften 2013 die wichtigsten Themen bleiben. F\u00fcr Aktien ist dies g\u00fcnstiger als f\u00fcr Anleihen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Beruhigung der Lage d\u00fcrfte zu einer gr\u00f6\u00dferen Performancestreuung f\u00fchren, wobei die Bewertungen an Bedeutung gewinnen. 2012 war ein recht gutes Anleihenjahr, in dem die Spreads erkennbar zur\u00fcckgingen. 2013 d\u00fcrfte sich dies kaum wiederholen. Da wir nicht mit einer ausgepr\u00e4gten Konjunkturerholung, wohl aber mit einer f\u00fcr Anleihen g\u00fcnstigen Geldpolitik rechnen, prognostizieren wir zwar keine starke Marktkorrektur, doch d\u00fcrften sich die Ertr\u00e4ge von Unternehmensanleiheinvestoren weitgehend auf die Couponrenditen beschr\u00e4nken. \u201eOptimistischer sch\u00e4tzen wir Finanzanleihen, High-Yield und Emerging-Market-Anleihen ein, deren Spreads weiter zur\u00fcckgehen k\u00f6nnen, wenn auch nicht mehr so stark wie im letzten Jahr\u201c, meint Asset-Allocation-Strategin Nad\u00e8ge Dufoss\u00e9. \u201eAnsonsten bevorzugen wir aber weltweit Aktien.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bewertungsl\u00fccke spiegelt sich in der rekordverd\u00e4chtig hohen Differenz zwischen Dividendenrenditen und Anleiherenditen (von Staats- und Unternehmensanleihen gleicherma\u00dfen) wider, die heute noch so gro\u00df ist wie Anfang 2012. Auch der noch immer recht hohe Abstand zwischen Unternehmensanleiherenditen und Cashflow-Renditen spricht f\u00fcr Aktien. Der Favoritenwechsel zugunsten von Aktien ist eine wichtige Annahme in unserem Szenario. Ob es aber tats\u00e4chlich dazu kommt, wird davon abh\u00e4ngen, ob die Investoren in diesem und im n\u00e4chsten Jahr wirklich mit einem Konjunkturaufschwung rechnen und gr\u00f6\u00dfere politische Risiken ausbleiben. 2012 wurde noch immer eher in Anleihen investiert, doch zum Jahresende nahmen die Mittelzufl\u00fcsse in Aktien zu. F\u00fcr die Zukunft verspricht dies Gutes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nad\u00e8ge Dufoss\u00e9: \u201eBei Aktien konzentrieren wir uns dennoch auf die Regionen mit den attraktivsten Bewertungen und dem gr\u00f6\u00dften Erholungspotenzial. Deshalb sch\u00e4tzen wir den Euroraum und die Emerging Markets positiv ein.\u201c Der Euroraum profitiert von seiner eher niedrigen Bewertung und der Untergewichtung in vielen Portfolios. Den Ertr\u00e4gen d\u00fcrfte die nach ihrem Tiefpunkt im Jahr 2013 wieder st\u00e4rkere Konjunktur zugutekommen. Dabei bevorzugt Dexia AM Peripheriel\u00e4nder wie Italien und Spanien, da hier das Erholungspotenzial gr\u00f6\u00dfer ist, und bleibt bei den Einzelwerten sehr w\u00e4hlerisch. Das Asset-Allocation-Team sch\u00e4tzt aber auch die Emerging Markets optimistisch ein, wo sich die Konjunkturerholung noch nicht vollst\u00e4ndig in den Kursen widerspiegelt. Die Gewichtung Japans wurde unterdessen auf neutral angehoben. Der Regierungswechsel d\u00fcrfte ein neues Konjunkturprogramm und \u2013 nach dem Wechsel an der Notenbankspitze\u2013 eine aggressivere Reflationierungspolitik zur Folge haben. Eine weitere Yen-Abwertung k\u00f6nnte ebenfalls gut f\u00fcr die Aktienbewertungen sein. Bevor wir die Region wieder positiver einsch\u00e4tzen, m\u00fcssen wir aber die Auswirkungen der neuen Wirtschaftspolitik auf die japanischen Fundamentaldaten genauer untersuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nad\u00e8ge Dufoss\u00e9 erkl\u00e4rt: \u201eWir setzen noch immer stark auf steigende Cashflows.\u201d Interessant k\u00f6nnten deshalb Unternehmen mit guten Gesch\u00e4ftsmodellen und prognostizierbaren Ertr\u00e4gen sein \u2013 oder Firmen, die von einer Konjunkturerholung profitieren, die sich dann auch in den Bewertungen niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Rohstoffe ist Dexia AM nicht ganz so optimistisch. Selbst wenn die Nachfrage 2013 st\u00e4rker zulegt, wird das Weltwirtschaftswachstum keineswegs so hoch sein, dass eine \u00dcberhitzung droht. Auch in Zukunft wird das Angebot den Markt bestimmen. Au\u00dfer bei einigen Industriemetallen wie Kupfer, d\u00fcrfte das Angebot 2013 ausreichen, um die wachsende Nachfrage zu decken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Risiken und Chancen: Es kann 2013 auch ganz anders kommen<br \/>Zur M\u00f6glichkeit einer v\u00f6llig anderen Entwicklung sagt Koen Maes: \u201eWir sehen zwei Risiken: Unzureichendes Wachstum, aber auch eine unerwartet rasche Erholung.\u201c Wenn das Wachstum zu schwach ausf\u00e4llt, d\u00fcrften sich die letzten Jahre wiederholen: kurze Zyklen mit optimistischeren Konjunkturerwartungen zum Jahreswechsel gefolgt von entt\u00e4uschenden Zahlen im 2. Quartal. Der Hauptgrund daf\u00fcr, dass es in den letzten beiden Jahren genau so kam, waren vor allem externe Schocks. Nicht zuletzt aufgrund der Ma\u00dfnahmen der Notenbanken halten wir bei Dexia AM die politischen Risiken 2013 aber f\u00fcr geringer. Allerdings k\u00f6nnte auch die US-Wirtschaft aufgrund einer strafferen Fiskalpolitik im weiteren Jahresverlauf entt\u00e4uschen. An den Rohstoffm\u00e4rkten schlie\u00dflich halten wir eine \u00dcberhitzung, die letztlich das Wirtschaftswachstum gef\u00e4hrden k\u00f6nnte, f\u00fcr ausgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gegenteil: Koen Maes weist uns noch einmal darauf hin, dass \u201everfr\u00fchte Erwartungen, dass die Fed ihr Quantitative Easing aufgrund besserer Konjunkturdaten beendet, zu einem \u00fcberraschend fr\u00fchen Beginn der zweite Phase des Konjunkturzyklus f\u00fchren k\u00f6nnen. Die Fundamentaldaten erscheinen aber noch nicht stabil genug, um einen vorzeitigen Ausstieg zu rechtfertigen.\u201c In der Tat: Die US-Konjunktur wird unter der strafferen Fiskalpolitik leiden, und der Arbeitsmarkt hat sich noch nicht so stark erholt, dass er den privaten Verbrauch st\u00fctzen kann. Auch sind die Probleme in Europa bislang keineswegs gel\u00f6st. Zwar hat die EZB auf den Liquidit\u00e4tsmangel reagiert und in den Augen der Investoren die Extremrisiken verringert, doch ist die Solvenz der Peripheriel\u00e4nder noch immer zweifelhaft. Und auch wenn man das Problem langfristig vielleicht mit einem europ\u00e4ischen Tilgungsfonds l\u00f6sen kann, ist nicht mit einer baldigen Entscheidung zu rechnen. Um den Euroraum wirklich zu stabilisieren, muss die europ\u00e4ische Integration vertieft werden. Doch das ist ein langwieriger Prozess aus vielen kleinen Schritten.<\/p>\n<p>Dexia AM sch\u00e4tzt Aktien zurzeit positiv ein, insbesondere Papiere aus dem Euroraum und den Emerging Markets. Im Rentenbereich sind hochverzinsliche Unternehmensanleihen und Emerging-Market-Anleihen aussichtsreich. Abschlie\u00dfend erkl\u00e4rt Nad\u00e8ge Dufoss\u00e9: \u201eWenn wir unsere Prognosen 2013 \u00e4ndern, werden wir unsere Positionierung selbstverst\u00e4ndlich anpassen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">Quelle: ETFWorld &#8211; Dexia Asset Management<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2012 sind die meisten risikobehafteten Assetklassen kr\u00e4ftig gestiegen.&#8230;&#8230;. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15403,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"telegram_tosend":false,"telegram_tosend_message":"","telegram_tosend_target":0,"footnotes":"","_wpscp_schedule_draft_date":"","_wpscp_schedule_republish_date":"","_wpscppro_advance_schedule":false,"_wpscppro_advance_schedule_date":"","_wpscppro_dont_share_socialmedia":false,"_wpscppro_custom_social_share_image":0,"_facebook_share_type":"","_twitter_share_type":"","_linkedin_share_type":"","_pinterest_share_type":"","_linkedin_share_type_page":"","_instagram_share_type":"","_medium_share_type":"","_threads_share_type":"","_google_business_share_type":"","_selected_social_profile":[],"_wpsp_enable_custom_social_template":false,"_wpsp_social_scheduling":{"enabled":false,"datetime":null,"platforms":[],"status":"template_only","dateOption":"today","timeOption":"now","customDays":"","customHours":"","customDate":"","customTime":"","schedulingType":"absolute"},"_wpsp_active_default_template":true},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-12573","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anlagestrategie-etf"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12573"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12573\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}