{"id":12538,"date":"2012-11-05T06:00:00","date_gmt":"2012-11-05T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2012\/11\/05\/sc-05-november-2012-liquiditaet-wird-weiterhin-rueckendeckung-geben\/"},"modified":"2012-11-05T06:00:00","modified_gmt":"2012-11-05T06:00:00","slug":"sc-05-november-2012-liquiditaet-wird-weiterhin-rueckendeckung-geben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/sc-05-november-2012-liquiditaet-wird-weiterhin-rueckendeckung-geben\/","title":{"rendered":"SC &#8211; 05 November 2012: Liquidit\u00e4t wird weiterhin R\u00fcckendeckung geben"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span> An den Finanzm\u00e4rkten hat sich die Euphorie \u00fcber die weitreichenden  Eingriffe der Zentralbanken vorerst gelegt. Wir gehen davon aus, dass  die vorhandene Liquidit\u00e4t den Aktien- und Kapitalm\u00e4rkten auf absehbare  Zeit weiterhin R\u00fcckendeckung geben wird und behalten unsere erh\u00f6hte  Aktienquote trotz schw\u00e4chelnder Wirtschaftsdaten deshalb unver\u00e4ndert  bei&#8230;&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: center;\">5 November 2012 Swisscanto Investment Update<\/div>\n<hr \/><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Enge fiskalpolitische Spielr\u00e4ume und dringend notwendige Strukturreformen werden f\u00fcr die Kapitalm\u00e4rkte ein dr\u00e4ngendes Thema bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach den ereignisreichen Sommermonaten kehrte an den M\u00e4rkten im vergangenen Monat mehrheitlich Gelassenheit ein. Der Blick auf die neuesten Wirtschaftsdaten zeigt, dass die Stimmung kurzzeitig besser war als die Lage. Die Probleme der europ\u00e4ischen Peripherie sind erst in Ans\u00e4tzen gel\u00f6st. Die Garantien der Europ\u00e4ischen Zentralbank zeigten jedoch auch zuletzt Wirkung und verhalfen spanischen und italienischen Staatsanleihen zu weiteren Kursgewinnen. Unsere Haltung gegen\u00fcber italienischen Staatsanleihen stellen wir von &#8222;untergewichtet&#8220; auf &#8222;neutral&#8220;. Von spanischen Anleihen halten wir wegen des weiterhin drohenden Verlusts des Investment-Grade-Ratings nach wie vor Abstand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Makro\u00f6konomischer Ausblick f\u00fcr 2013 schw\u00e4cher<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Europa durchl\u00e4uft derzeit die erwartete, milde Rezession mit einem starken Wachstumsgef\u00e4lle zwischen robusten Kernl\u00e4ndern und der rezessionsgeplagten Peripherie. Ein Lichtblick stellt Irland dar, das seit der Finanzkrise erhebliche Fortschritte in puncto Wettbewerbsf\u00e4higkeit erzielte, diese aber momentan angesichts des schwachen europ\u00e4ischen Umfelds (noch) nicht umsetzen kann. F\u00fcr 2013 erwarten wir f\u00fcr die Eurozone keine R\u00fcckkehr auf den Wachstumspfad, sondern eine Fortdauer der milden Rezession. Die USA stehen im Vergleich besser da. Die Erholung des H\u00e4usermarkts setzt sich fort, das wichtige Konsumentenvertrauen zeigt hohe Werte, die Arbeitslosenrate sinkt \u2013 allerdings nicht im politisch gew\u00fcnschten Ausmass. Diesseits wie jenseits des Atlantiks (und auch in Japan!) gilt: Enge fiskalpolitische Spielr\u00e4ume bleiben ein dr\u00e4ngendes Thema. Auf der fiskalpolitischen Agenda des neuen US-Pr\u00e4sidenten steht als erste wichtige Aufgabe die Umschiffung des &#8222;fiscal cliff&#8220;. In der Eurozone sind die Handlungsspielr\u00e4ume einzelner Nationen weiterhin so eng, dass fast die H\u00e4lfte der Marktteilnehmer den Austritt eines Mitglieds aus der W\u00e4hrungsunion im Jahr 2013 f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Europ\u00e4ische Aktien weiter \u00fcbergewichtet<br \/> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Aktien-Rally im dritten Quartal 2012 hat die starke Unterbewertung bei Aktien ein St\u00fcck weit abgebaut. In die gleiche Richtung wirkten schlechtere Gewinnperspektiven. W\u00e4hrend der j\u00fcngsten Berichtssaison war das Gewinn-Momentum zwar noch einigermassen intakt \u2013 die Visibilit\u00e4t der zuk\u00fcnftigen Gewinne hat jedoch abgenommen. Im historischen Vergleich bleiben Aktien dennoch preiswert \u2013 vor allem in Europa, weshalb wir unsere taktische \u00dcbergewichtung in europ\u00e4ischen Aktien beibehalten. Bei Unternehmensanleihen hat die Suche der Investoren nach Rendite zu Bewertungen gef\u00fchrt, die inzwischen als weitgehend &#8222;fair&#8220; anzusehen sind \u2013 die Phase der Unterbewertung ist somit abgeschlossen. Als Alternative zu erstklassigen Staatsanleihen werden Corporates jedoch gesucht bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong> <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00e4hrungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schweizer Notenbank setzt ihre Intervention am Devisenmarkt zur Verteidigung der Frankenuntergrenze gegen\u00fcber dem Euro kontinuierlich fort. Die Devisenreserven der Schweizer Nationalbank belaufen sich mittlerweile auf umgerechnet 488 Milliarden Franken (August 2012). Unsere W\u00e4hrungsstrategie bleibt im Vergleich zum Vormonat gr\u00f6sstenteils unver\u00e4ndert. Ein Teil der US-Long-Position wird zugunsten von australischen und neuseel\u00e4ndischen Dollars abgebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>H\u00f6herverzinsliche Unternehmensanleihen als dauerhafte Alternative zu Aktien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die enorme Liquidit\u00e4t wird voraussichtlich zu einer weiteren Verteuerung der liquiden Anlageklassen f\u00fchren, auch wenn sich in den USA bei den Wirkungen von QE3 bereits erste &#8222;Abnutzungserscheinungen&#8220; ausmachen lassen. Wer eine Alternative zu Dividendentiteln sucht, f\u00fcr den stellen h\u00f6herverzinsliche Unternehmensanleihen eine gute Variante dar, denn ihre Wertschwankungen sind im Vergleich zu Aktien geringer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: ETFWorld &#8211; Swisscanto<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den Finanzm\u00e4rkten hat sich die Euphorie \u00fcber die weitreichenden Eingriffe der Zentralbanken vorerst gelegt. 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