{"id":12534,"date":"2012-10-29T06:00:00","date_gmt":"2012-10-29T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2012\/10\/29\/ubs-lohnumfrage-loehne-steigen-2013-um-rund-08-prozent\/"},"modified":"2012-10-29T06:00:00","modified_gmt":"2012-10-29T06:00:00","slug":"ubs-lohnumfrage-loehne-steigen-2013-um-rund-08-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-lohnumfrage-loehne-steigen-2013-um-rund-08-prozent\/","title":{"rendered":"UBS Lohnumfrage: L\u00f6hne steigen 2013 um rund 0,8 Prozent"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span> UBS erwartet in der Schweiz f\u00fcr 2013 eine Lohnerh\u00f6hung von 0,8 Prozent.  Tiefe Inflationserwartungen und eine sich abschw\u00e4chende Konjunktur  wirken d\u00e4mpfend auf die Lohnerh\u00f6hungen&#8230;&#8230;<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">..<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">UBS<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\" class=\"leadtext2\"><strong> <\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">In der Schweiz steigen die L\u00f6hne gem\u00e4ss der allj\u00e4hrlich durchgef\u00fchrten Lohnumfrage von UBS im n\u00e4chsten Jahr um durchschnittlich 0,8 Prozent. Weil UBS f\u00fcr 2013 mit einer Inflation von 0,6 Prozent rechnet, ergibt dies eine reale Lohnerh\u00f6hung von 0,2 Prozent. Die Unternehmen gaben ausserdem an, die L\u00f6hne im Jahr 2012 um rund 1 Prozent erh\u00f6ht zu haben. Dank einer negativen Inflation von 0,5 Prozent ergibt sich somit eine Reallohnerh\u00f6hung von 1,5 Prozent f\u00fcr das laufende Jahr.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erhebliche Unterschiede <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei den einzelnen Branchen gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. W\u00e4hrend vor allem die Chemie- und Pharmabranche mit einer Erh\u00f6hung von 1,3 Prozent und die Informatikdienste mit 1,2 Prozent h\u00f6heren L\u00f6hnen vergleichsweise gut abschneiden, steht der Tourismus vor einer Nullrunde. Dies ist nicht nur auf die schlechte wirtschaftliche Situation im Tourismus zur\u00fcckzuf\u00fchren. Vielmehr wurden 2012 im Gastgewerbe im Rahmen eines neuen Gesamtarbeitsvertrags die Mindestl\u00f6hne bereits stark angehoben, was die Lohnaufwendungen der Unternehmen erh\u00f6ht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die generell tiefe Nominallohn-Entwicklung in der Schweiz ist auf zwei Hauptgr\u00fcnde zur\u00fcckzuf\u00fchren: die tiefen Inflationserwartungen und die Konjunkturentwicklung in Europa. Im laufenden Jahr fiel die Inflation jeden Monat negativ aus. UBS erwartet f\u00fcr das gesamte Jahr eine negative Teuerung von 0,5 Prozent und f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr nur eine leicht positive Inflation. Somit besteht, wenn \u00fcberhaupt, ein sehr kleiner Bedarf f\u00fcr den Teuerungsausgleich. Dies d\u00e4mpft die \u00a0Entwicklung der Nominall\u00f6hne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der zweite Grund ist die wirtschaftliche Entwicklung in Europa und teilweise auch in der Schweiz. So sinken bei vielen Unternehmen die Ums\u00e4tze im laufenden Jahr. Die wachsende Unsicherheit \u00fcber die weitere wirtschaftliche Entwicklung wirkt sich hemmend auf die Lohnentwicklung aus. W\u00e4hrend die Export-Industrie vor allem unter der konjunkturellen Situation in den Exportl\u00e4ndern und dem starken Franken leidet, erfreut sich die Binnenwirtschaft einer sehr guten Verfassung. Dies zeigt sich zum Teil auch in der unterschiedlichen Lohnentwicklung der einzelnen Branchen, werden doch f\u00fcr die binnenorientierten Sektoren eher gr\u00f6ssere Lohnschritte erwartet. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen geht die Mehrheit der befragten Unternehmen von einer wirtschaftlichen Stagnation f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allgemein scheint die Situation an der W\u00e4hrungsfront aber weniger Einfluss auf die Lohnverhandlungen zu haben als noch im vergangenen Jahr. Die W\u00e4hrungsuntergrenze gegen\u00fcber dem Euro besteht seit einem Jahr und hat den Unternehmen etwas Luft verschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die wirtschaftliche Ungewissheit in Europa hatte bisher nur einen beschr\u00e4nkten Einfluss auf den Arbeitsmarkt in der Schweiz. Die Mehrzahl der befragten Unternehmen hat im Verlauf der vergangenen zw\u00f6lf Monate keine erh\u00f6hten Bewerberzahlen aus Europa festgestellt. Dennoch hat es vereinzelt mehr Bewerber aus dem EU-Raum gegeben, vor allem aus dem nahen Ausland, aber auch aus L\u00e4ndern wie Spanien oder Portugal. Allerdings hat dieses erh\u00f6hte Angebot an ausl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ften nicht im gleichen Masse zu mehr Anstellungen aus diesem Raum gef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nominallohnentwicklung gem\u00e4ss UBS Lohnumfrage 2012 <\/strong><\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div style=\"text-align: center;\" class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ubs.com\/content\/news\/de\/2012\/10\/26\/20121026a\/_jcr_content\/par\/textimage_1\/image.861834322.png\" class=\"visual\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">UBS f\u00fchrt seit 1989 eine j\u00e4hrliche Lohnumfrage durch. An der aktuellen Befragung, welche vom 17. September bis zum 10. Oktober 2012 durchgef\u00fchrt wurde, haben 378 Unternehmen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverb\u00e4nde aus 22 Branchen teilgenommen. Diese Branchen repr\u00e4sentieren \u00fcber zwei Drittel der arbeitenden Bev\u00f6lkerung in der Schweiz. In den Jahren 1989 bis 2011 wichen die durch die Umfrage gesch\u00e4tzten Lohnsteigerungen im Durchschnitt nur um 0,30 Prozentpunkte vom Durchschnitt der offiziellen, vom Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) ver\u00f6ffentlichten Lohnentwicklung (Nominallohnindex und GAV) ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Quelle:\u00a0 UBS <br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UBS erwartet in der Schweiz f\u00fcr 2013 eine Lohnerh\u00f6hung von 0,8 Prozent. 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