{"id":12513,"date":"2012-09-28T06:00:00","date_gmt":"2012-09-28T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/starthostunlimiteddmffassi-ss.stackstaging.com\/etfworld.ch\/home\/vl27cm72\/etfworld.ch\/wp\/index.php\/2012\/09\/28\/ubs-kmu-barometer-die-grossunternehmen-sind-im-aktuellen-wirtschaftsumfeld-resistenter\/"},"modified":"2012-09-28T06:00:00","modified_gmt":"2012-09-28T06:00:00","slug":"ubs-kmu-barometer-die-grossunternehmen-sind-im-aktuellen-wirtschaftsumfeld-resistenter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.etfworld.com\/ch\/ubs-kmu-barometer-die-grossunternehmen-sind-im-aktuellen-wirtschaftsumfeld-resistenter\/","title":{"rendered":"UBS KMU-Barometer: Die Grossunternehmen sind im aktuellen Wirtschaftsumfeld resistenter"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><\/span><\/span> Die binnenorientierten Branchen profitieren weiterhin von einer soliden  Nachfrage w\u00e4hrend die exportorientierten Branchen durch die nachlassende  Nachfrage und den starken Schweizer Franken unter Druck sind. In den  meisten Branchen kommen die Grossunternehmen besser mit dieser Situation  zu Recht als die KMU&#8230;&#8230;<span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\">..<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span lang=\"en-GB\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p> <span style=\"font-size: 10pt;\" \/><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\" \/>   <!--more-->  <\/span><\/span> <\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif;\"><span new=\"New\"> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">UBS<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\" class=\"leadtext2\"><strong> <\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Anfang September hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (Seco) seine Sch\u00e4tzungen \u00fcber die Wirtschaftsentwicklung der Schweiz im zweiten Quartal dieses Jahres publiziert. W\u00e4hrend der Export und die Investitionen im zweiten Quartal entt\u00e4uschten, haben der private Konsum und die Bauinvestitionen wenigstens Schlimmeres verhindern k\u00f6nnen. Aufgrund dieser eher entt\u00e4uschenden Zahlen f\u00fcr das 2. Quartal des laufenden Jahres hat UBS CIO WM Research die Wachstumsprognosen f\u00fcr das laufende Jahr von 1,4% auf 1,1% und f\u00fcr das kommende Jahr von 1,7% auf 1,4% gesenkt.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Zweiteilung zwischen Binnenkonjunktur und exportorientierten Branchen findet sich auch in den Resultaten der j\u00fcngsten Unternehmensumfrage f\u00fcr den KMU-Barometer. W\u00e4hrend in der Industrie m\u00f6glicherweise auf tiefem Niveau eine Trendwende zu beobachten ist und mehr Unternehmen wieder bessere Zahlen melden, profitierten die binnenorientierten Branchen wie das Baugewerbe und Dienstleistungsunternehmen von der konstant hohen Binnennachfrage. Aber diese Zweiteilung der Schweizer Wirtschaft war nicht nur zwischen den eher binnen- und den exportorientierten Branchen zu beobachten, sondern auch zwischen Grossunternehmen und den KMU. Mit wenigen Ausnahmen vermelden die Grossunternehmen bessere Zahlen als die KMU.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Unterschied im Industriesektor zwischen KMU und Grossunternehmen gr\u00f6sser \u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das UBS-Industriebarometer, der aus 17 Subindikatoren berechnet wird, zeigt seit Anfang Jahr bei den Grossunternehmen eine weitere Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes an. Zwar ist im Mai und Juni ein leichter R\u00fcckgang sichtbar, aber das aktuelle Niveau liegt immer noch h\u00f6her als zu Beginn des Jahres. \u00c4hnlich sieht es auch bei den KMU aus. Auch diese konnten seit Anfang 2012 ihre wirtschaftliche Lage verbessern, sind jedoch von einem tieferen Niveau aus gestartet als die Grossunternehmen. Und w\u00e4hrend der Barometer bei den Grossunternehmen in den letzten zwei Monaten wieder gestiegen ist, ist er bei den KMU in diesem Zeitpunkt nahezu unver\u00e4ndert geblieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Industrie scheint sowohl bei den Grossunternehmen wie auch bei den KMU bei allen Indikatoren der Boden erreicht zu sein. Bei vielen Indikatoren vermeldeten die Unternehmen durchschnittlich bessere Zahlen. Wobei die Grossunternehmen bei allen Indikatoren besser abschliessen als die KMU. Besonders ausgepr\u00e4gt ist dies beim ausl\u00e4ndischen Auftragsbestand und beim gesamten Bestellungseingang. Erstaunlicherweise sind aber bei der Gewinnsituation zwischen den beiden Unternehmensgr\u00f6ssen fast keine Unterschiede zu beobachten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>&#8230; als im Dienstleistungssektor<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Dienstleistungssektor profitiert weiterhin von der konstant hohen Binnennachfrage. Im Dienstleistungssektor stiegen alle Indikatoren. Eine Ausnahme bildeten hier die erwarteten Preise f\u00fcr das laufende Quartal bei den KMU. Die Mehrheit der Unternehmen erwartet, dass die Preise im 3. Quartal 2012 wieder etwas sinken werden. In den Dienstleistungsbranchen ist auch der Unterschied zwischen den beiden Unternehmensgr\u00f6ssen geringer als im Industriesektor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sowohl im Baugewerbe wie auch bei den Architektur- und Ingenieurb\u00fcros ist die Nachfrage in den letzten drei Monaten in beiden Segmenten gestiegen. Erstmals seit einem Jahr gehen die Grossunternehmen im Baugewerbe allerdings davon aus, dass sie im 3. Quartal ein zu hohes Niveau an Besch\u00e4ftigten haben. Der Grund f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung der Grossunternehmen k\u00f6nnte sein, dass die Unternehmen r\u00fcckl\u00e4ufige Preise f\u00fcr das 3. Quartal erwarten. Auch bei den Architektur- und Ingenieurb\u00fcros sind die Erwartungen f\u00fcr die Preise im 3. Quartal tiefer als bei den KMU.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Tourismus sind die Auswirkungen des starken Frankens nach wie vor sehr stark zu sp\u00fcren. Die Situation hat sich aber auf tiefem Niveau stabilisiert. Eine Ausnahme bildet die Nachfrage bei den Grossunternehmen. Diese stieg nach zwei Quartalen mit r\u00fcckl\u00e4ufigen Zahlen erstmals wieder an.<\/p>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Berechnung des UBS KMU-Barometers<\/strong><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"> <\/p>\n<div style=\"text-align: center;\" class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2012\/09\/27\/20120927a\/_jcr_content\/par\/textimage_1\/image.268426960.png\" class=\"visual\" \/><\/div>\n<p> Das UBS KMU-Barometer basiert auf den monatlichen Befragung der KOF in  der Industrie (ohne Bau). Es berechnet sich als erste Hauptkomponente  von 17 Subindikatoren f\u00fcr die gesamte Industrie, aufgeteilt nach KMU  (bis 200 Mitarbeitende) und Grossunternehmen (ab 200 Mitarbeitende). Es  wird derart skaliert, dass sein Mittelwert Null und seine Varianz 1 ist.<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<p><strong>Industriesektor<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\" class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2012\/09\/27\/20120927a\/_jcr_content\/par\/textimage_2\/image.217957207.png\" class=\"visual\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"basecomponent textimage\">\n<div>\n<p><strong>Dienstleistungssektor<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\" class=\"left aside\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.static-ubs.com\/content\/news\/de\/2012\/09\/27\/20120927a\/_jcr_content\/par\/textimage_4\/image.218149518.png\" class=\"visual\" \/><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<p><strong>Wichtiger Hinweis<\/strong><br \/> Die Werte der verschiedenen Indikatoren sind saisonal gegl\u00e4ttet. Die Auswertung erfolgt mittels sogenanntem Diffusionsindex: Das Resultat entspricht dem Mittel des Anteils der Unternehmen mit positiver beziehungsweise negativer Trendmeldung. Er vermittelt daher keine prozentualen Ver\u00e4nderungsraten<\/p>\n<p><strong>Quelle:\u00a0 UBS <br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die binnenorientierten Branchen profitieren weiterhin von einer soliden Nachfrage w\u00e4hrend die exportorientierten Branchen durch die nachlassende Nachfrage und den starken Schweizer Franken unter Druck sind. 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